Trierer Ampelblitzer gehen in Testbetrieb: Scharfschaltung ab 9. August möglich

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Ampelblitzer an der Ecke Kreuzung Kaiser-/Hindenburgstraße. Foto: Presseamt Trier

TRIER. Nach der erfolgreichen Eichung der ersten drei Messstandorte für Ampelblitzer beginnt das städtische Ordnungsamt ab Donnerstag, 29. Juli, mit Testmessungen an den Kreuzungen Wasserweg/Schöndorfer Straße, Martinsufer/Ausoniusstraße und Kaiserstraße/Hindenburgstraße.

Dann werden im Echtbetrieb mit Blitzeinsatz Rotlichtverstöße dokumentiert und testweise geprüft, ohne dass die betroffenen Personen angeschrieben werden. Der Testbetrieb dient den Überwachungskräften sowie dem Personal der Bußgeldstelle dazu, sich mit den Arbeitsabläufen vertraut zu machen.

Sofern der Testbetrieb reibungslos verläuft, wird an allen bis dahin geeichten Ampelblitzern ab Montag, 9. August, mit dem echten Messbetrieb begonnen, sodass ab diesem Tag festgestellte Rotlichtverstöße mit den entsprechenden Bußgeldern sanktioniert werden.

Geschwindigkeitsverstöße werden nicht dokumentiert, die Messanlagen liefern lediglich statistische Werte zur Zahl der gemessenen Fahrzeuge verteilt auf einzelne Geschwindigkeiten. Damit kann statistisch die Zahl der Geschwindigkeitsverstöße ohne Erfassung von Fahrzeugdaten festgehalten und ausgewertet werden. Was die gleichzeitige Sanktionierung von Geschwindigkeitsverstößen neben den Rotlichtverstößen angeht, liegt bisher noch keine Rückmeldung der Aufsichtsbehörden vor. Mit einer Antwort rechnet das Ordnungsamt nicht vor Herbst dieses Jahres.

Der Stadtrat hatte Ende vergangenen Jahres die Anschaffung von sechs Messsäulen beschlossen. Hierbei handelt es sich um Halterungen für die Ampelblitzer, die an verschiedenen Kreuzungen fest installiert werden. Messgeräte gibt es drei. Diese können zwischen den Standorten hin und her wechseln, ohne dass auf den ersten Blick ersichtlich wird, wo gerade kontrolliert wird und wo nicht.

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