Dank tausender Helfer: Krisenstab berichtet von Fortschritten im Katastrophengebiet

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Übersicht über die Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler, die von einem schweren Unwetter getroffen wurde. Foto: Philipp von Ditfurth/dpa

BAD NEUENAHR-AHRWEILER. Der Einsatz Tausender Helfer im Katastrophengebiet in Rheinland-Pfalz hat nach Angaben des Krisenstabs in mehreren Gemeinden zu spürbaren Fortschritten geführt.

«Es gibt Gemeinden, die stufenweise und schrittweise übergehen in ein normales Leben», sagte Einsatzleiter Heinz Wolschendorf am Mittwoch in Bad Neuenahr-Ahrweiler. Andere Gemeinden seien noch nicht so weit.

An Orten mit wieder gefestigten örtlichen Strukturen nehme die Bedeutung der akuten Gefahrenabwehr langsam ab. Dort werde die Bereitstellung von Einsatzkräften angepasst, was aber nicht unbedingt eine Verringerung bedeute, sagte der Einsatzleiter. Zurzeit seien insgesamt 5200 Einsatzkräfte vor Ort.

Ein Schwerpunkt des Einsatzes liege bei der Beseitigung von Trümmern und Müll, sagte Wolschendorf. Inzwischen seien viele der am Wochenende freigeräumten Flächen wieder gefüllt. Eine weitere Sorge seien Tierkadaver, nach denen auch mit Spürhunden gesucht werde. Bei aufkommendem Wind seien bis Freitag keine größeren Regenfälle zu erwarten. «Das Wetter ist noch auf unserer Seite, das ist positiv.»

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