Erst Falschfahrer, dann mit 200 km/h auf der Flucht – Unfall in Baustelle stoppt wilde Fahrerflucht!

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Verfolgungsfahrt; dpa

KOBLENZ. Kuriose und filmreife Szenen in der Nacht zum Mittwoch in Koblenz. Nach Polizeiangaben lieferte sich diese dabei eine wilde Verfolgungsjagd mit einem 33-jährigen Pkw-Fahrer. Dabei wurden Spitzengeschwindigkeiten von bis zu 200 km/h erreicht.

Zunächst wurde durch mehrere Verkehrsteilnehmer ein Falschfahrer auf der B9 im Bereich des Gewerbepark Nord gemeldet. Die dorthin beorderten Polizeikräfte versuchten diesen anschließend mittels Anhaltesignalen und Blaulicht anzuhalten und einer Verkehrskontrolle zu unterziehen. Statt den Wagen zu stoppen, beschleunigte der Fahrer jedoch stark und versuchte, mit stark überhöhter Geschwindigkeit in Richtung Stadtgebiet zu entkommen. Es folgte eine filmreife Verfolgungsfahrt durch die Stadt, welche letztendlich wieder auf die B9 Richtung Norden, diesmal auf der korrekten Fahrspur führte. Dabei wurden Spitzengeschwindigkeiten von bis zu 200 km/h erreicht.

Nachdem der Fahrer im Baustellenbereich die Kontrolle über sein Fahrzeug verlor, kollidierte er mit der Leitplanke und verlor ein Rad, wodurch der PKW verlangsamte und die Verfolgungsfahrt ein abruptes Ende nahm. Da die Beamten beim Fahrzeugführer einen starken Alkoholgeruch vernahmen, wurde diesem eine Blutprobe entnommen; der Führerschein wurde beschlagnahmt. Gegen den 33- Jährigen wird nun aufgrund mehrerer Straftaten ermittelt.

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