Trier-Ehrang: Nächtlicher Großeinsatz der Feuerwehren und Rettungskräfte

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Foto: dpa/Symbolbild

TRIER. Die Einsatzkräfte der Trierer Berufsfeuerwehr, der freiwilligen Feuerwehren und der Rettungsdienste waren in der zurückliegenden Nacht unentwegt im Einsatz. Die Kyll, die unter anderem in Kordel für katastrophale Zustände sorgte, drohte auch im Stadtteil Ehrang über die Ufer zu treten, wie die Stadt Trier heute mitteilt.

Gegen 3.00 Uhr morgens bereitete die Feuerwehr ca. 1.600 Menschen mit Durchsagen auf eine eventuelle kurzfristige Evakuierung vor. Wegen einer möglichen Überschwemmung musste selbst die Wache 2 der Berufsfeuerwehr durch Sandsäcke geschützt werden.

Eine Evakuierung konnte jedoch vermieden werden, da freiwillige Löschzüge aus Trier rund 10.000 Sandsäcke nach Ehrang brachten und so ganze Straßenzüge gegen eine Überschwemmung der Kyll absicherten. Insgesamt waren rund 300 Einsatzkräfte von Feuerwehren und Schnellen Einsatzgruppen beteiligt. Als gegen 6.15 Uhr der Scheitelpunkt der Kyll in Ehrang erreicht zu sein schien, überwand das Wasser über die Deiche oder die Sandsäcke glücklicherweise nicht.

Zwischen Mittwoch, 11.00 Uhr, und 6.00 Uhr am heutigen Donnerstag erhielt die Integrierte Rettungsleitstelle bei der Berufsfeuerwehr rund 4.500 Anrufe, fast ausschließlich Meldungen von Unwetter-Schäden.

Die Feuerwehren und Rettungsdienste in der ganzen Region wurden zu rund 2000 Einsätzen geschickt. In Trier wurden 76 Unwetter-Einsätze ausgelöst, in Trier-Saarburg 161, im Landkreis Bernkastel-Wittlich 234, im Eifelkreis Bitburg-Prüm 723 und im Vulkaneifelkreis 755.

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