Rheinland-Pfalz: 21.000 Anträge für private Elektroauto-Ladestationen

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Eine Ladestation für Elektroautos ist an einem Wohnhaus in Trier angebracht. Foto: Birgit Reichert/dpa/Archivbild

Zuschüsse in Höhe von mehr als 22 Millionen Euro sind für die Errichtung von privaten Ladestationen für Elektroautos in Rheinland-Pfalz bereits bewilligt worden. Insgesamt habe es seit dem Programmstart Ende November bis Ende März Zusagen für rund 21.000 Anträge gegeben, teilte die KfW Bankengruppe in Frankfurt mit. Man gehe davon aus, dass bis heute weitere Tausend Anträge dazu gekommen sind. «Wir sehen nach wie vor eine gute Nachfrage aus allen Teilen Deutschlands», sagte ein Sprecher.

Eigentümer, Mieter und Vermieter können pro Ladepunkt einen Zuschuss von 900 Euro beantragen, wenn der Stellplatz an Wohngebäuden privat genutzt wird. Mit dem Zuschuss gefördert werden kann laut KfW die neue Ladestation (Wallbox) mitsamt Einbau und Steuerung. Anfang dieser Woche (24. Mai) waren bundesweit insgesamt 431.032 Anträge für 525.044 Ladepunkte eingegangen. Zuschüsse in Höhe von 473 Millionen Euro zugesagt, hieß es.

In den ersten drei Monaten des Jahres gingen laut KfW-Statistik die meisten Anträge in Rheinland-Pfalz aus dem Kreis Trier-Saarburg, dem Westerwaldkreis und dem Kreis Mainz-Bingen ein. «Die Anfrage ist besonders groß aus Regionen, die eher ländlich strukturiert sind und in denen es einen hohen Anteil an selbst genutztem Wohnraum gibt», sagte der Sprecher.

Voraussetzung für eine Förderung ist, dass für die Ladestation ausschließlich Strom aus erneuerbaren Energien genutzt wird.

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