Die aktuelle Corona-Lage im Saarland: rund 1000 Corona-Todesfälle seit Pandemiebeginn

Der Trend zu niedrigeren Inzidenzen hält auch im Saarland an. Daneben meldete das Ministerium am Mittwoch die Zahl von 1000 Todesfällen in Zusammenhang mit dem Coronavirus seit Beginn der Pandemie.

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Foto: dpa-Archiv

SAARBRÜCKEN. Im Saarland sind seit Beginn der Pandemie 1000 Menschen im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben. Das teilte das saarländische Gesundheitsministerium am Mittwoch in Saarbrücken mit.

Das Virus war im Saarland erstmals am 3. März 2020 bei einem Patienten nachgewiesen worden.

Laut Robert Koch-Institut (RKI) lag die Zahl der Menschen, die an oder mit dem Coronavirus gestorben sind, am Mittwoch (Stand 3.12 Uhr) bei 981. Das war ein Todesfall mehr als einen Tag zuvor. Die unterschiedlichen Zahlen gehen den Angaben zufolge auf einen Meldeverzug von einigen Tagen bei der Übermittlung der Fälle von den Gesundheitsämtern über die Landesbehörden ans RKI zurück.

Nach Angaben des RKI vom Mittwoch sind binnen 24 Stunden 181 neue Corona-Infektionen registriert worden. Die Inzidenz sank auf 83,6. Am Vortag hatte sie noch bei 86,3 gelegen. Mit dem Inzidenzwert wird die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vorangegangenen sieben Tagen beschrieben. Seit Beginn der Pandemie wurden demnach 39 870 Infektionsfälle nachgewiesen.

Die Bundes-Notbremse greift wegen sinkender Zahlen in immer weniger Kreisen im Saarland. Ab diesem Freitag gilt auch im Saarpfalz-Kreis wieder das Saarland-Modell, nachdem am Mittwoch fünf Werktage in Folge die Inzidenz unter 100 lag. In den Kreisen Neunkirchen, Merzig-Wadern und St. Wendel ist die Notbremse bereits außer Kraft.

Das heißt: Dort gibt es keine Ausgangsbeschränkungen mehr. Im Freien dürfen sich bis zu zehn Personen im Freien treffen, wenn sie einen negativen tagesaktuellen Corona-Test vorweisen. Die Nutzung von Außengastronomie ist wieder für negativ Getestete möglich – auch Kinos, Theater und Fitnessstudios dürfen testbasiert aufmachen. Die Testpflicht entfällt für vollständig Geimpfte und für Genesene.

Allerdings sind die Inzidenzwerte mit Unsicherheiten behaftet. An Feier- und Brückentagen wie in der vergangenen Woche suchen dem RKI zufolge weniger Personen einen Arzt auf, wodurch weniger Proben genommen und weniger Laboruntersuchungen durchgeführt werden. Dies führt dazu, dass weniger Erregernachweise an die Gesundheitsämter gemeldet werden, was sich auch in den Zahlen der Folgetage niederschlägt.

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