Verband fordert: Feuerwehren im Land müssen schneller geimpft werden

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Holger Hollemann

KOBLENZ. Feuerwehrangehörige müssen nach Ansicht des Landesfeuerwehrverbandes (LFV) Rheinland-Pfalz bei Impfungen gegen Covid-19 schneller zum Zug kommen.

«Das Verständnis für die lange Wartezeit bis zu flächendeckenden Impfungen von Feuerwehr-Angehörigen schwindet», teilte der Präsident des LFV, Frank Hachemer, am Montag in Koblenz mit. Feuerwehrleute könnten sich in der Priogruppe 3 zwar zur Impfung anmelden, «doch noch immer bekommen nicht alle Impfwilligen zeitnah einen Impftermin angeboten», hieß es.

Feuerwehrangehörige seien nicht nur als Helfer in Impfzentren einem hohen Ansteckungsrisiko ausgesetzt: Die Einsatzkräfte könnten auch «jederzeit in direkten Kontakt mit infizierten Personen kommen, etwa bei Verkehrsunfällen oder den immer häufigeren Hilfeleistungen für den Rettungsdienst», sagte Hachemer. Daher sei es unverständlich, warum Feuerwehren nicht als eigene Gruppe mit Impfungen versorgt werden könnten und sich in die normale öffentliche Terminvergabe einzuflechten hätten, sagte er.

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