Trier in der traurigen Spitzengruppe: Rund 1000 Sachbeschädigungen an Bahnhöfen

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TRIER/MAINZ. An rheinland-pfälzischen Bahnhöfen sind im vergangenen Jahr insgesamt 1016 Sachbeschädigungen gezählt worden.

Das ergab eine Antwort des Bundesinnenministeriums auf eine Anfrage der FDP im Bundestag, die der Deutschen Presse-Agentur vorlag und über die zuvor die «Augsburger Allgemeine» (Freitag) berichtet hatte. Mit den rund 1000 Taten lag Rheinland-Pfalz beispielsweise deutlich hinter dem von der Bevölkerungszahl in etwa vergleichbaren Sachsen (2206). Im Saarland wurden indes 427 Sachbeschädigungen an Bahnhöfen registriert, bundesweit waren es knapp 27 800.

Extra aufgelistet wurden in der Antwort Fälle von Aufbrüchen und Beschädigungen an Fahrkartenautomaten. Hier kam Rheinland-Pfalz auf lediglich elf Fälle, das Saarland auf drei bei bundesweit 313 Vorfällen. Spitzenreiter war hier das Nachbarland Hessen (43).

Auf die meisten Straftaten an Bahnhöfen kam in Rheinland-Pfalz der Mainzer Hauptbahnhof mit 978, gefolgt von denen in Koblenz (383) sowie Trier (297). Im Saarland wurden die meisten Straftaten am Saarbrücker Hauptbahnhof gezählt. Das Bundesinnenministerium betonte zusammenfassend in seiner Antwort: «Nach Auffassung der Bundesregierung sind die Bahnhöfe und Züge in Deutschland sicher.»

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