Inzidenzwert bei knapp 300: Erstmals 15-Kilometer-Regel in Rheinland-Pfalz

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Symbolbild; pixabay

WORMS. Wegen der hohen Zahl an Corona-Infektionen ist in Worms als erster Stadt in Rheinland-Pfalz die 15-Kilometer-Regel in Kraft getreten. Damit dürfen sich die Menschen für Ausflüge nicht weiter als 15 Kilometer vom Stadtgebiet entfernen. Ebenso dürfen Tagestouristen nicht nach Worms kommen, wenn sie weiter als 15 Kilometer entfernt wohnen. Wie die Stadt mitteilte, gilt seiwinkt Mittwoch auch eine Maskenpflicht in der Innenstadt sowie eine nächtliche Ausgangsbegrenzung. So dürfen die Menschen im Stadtgebiet die Wohnungen zwischen 21.00 und 5.00 Uhr nur in Ausnahmefällen verlassen. Die Regelungen sollen vorerst bis 31. Januar gelten.

Kontrolliert werde die Einhaltung der Regeln sowohl vom Ordnungsamt der Stadt als auch von der Polizei. Wie eine Sprecherin der Stadt am Mittwoch mitteilte, gab es zunächst kaum nennenswerte Vorfälle. Zwar habe es in der Nacht vier Verstöße gegen die Ausgangsbeschränkung gegeben, Bußgelder seien zunächst aber nicht ausgesprochen worden. Die Polizei habe es bei Ermahnungen belassen. Beamte hätten am Mittwoch direkt nach Mitternacht mit den Kontrollen der Ausgangssperre begonnen.

«Uns erreichen auch Zuschriften von Menschen, die sich beschweren», sagte die Sprecherin. Gleichwohl sei die Zahl der Infektionen nach wie vor hoch. Daher sei die aktuelle Regelung notwendig geworden. In Worms gab es am Mittwoch eine Sieben-Tage-Inzidenz von 296,9 – so viele Neuinfektionen bezogen auf 100 000 Einwohner gab es in den vergangenen sieben Tagen. Das ist mehr als doppelt so hoch wie der Wert für ganz Rheinland-Pfalz (122,1).

Wie ein Sprecher der Polizei sagte, habe man mit der Stadt ein anspruchsvolles Konzept erarbeitet. Demnach unterstützt die Polizei das Ordnungsamt in der Innenstadt. Außerdem kontrollierten Beamte mehrere Zufahrtsstraßen der Stadt. Auch seien Streifen im Umland unterwegs, um das Einhalten der 15-Kilometer-Regel zu überwachen.

11 KOMMENTARE

  1. Was für ein völliger Irrsinniger Blödsinn wieder. Zitat: „Beamte hätten am Mittwoch direkt nach Mitternacht mit den Kontrollen der Ausgangssperre begonnen.“ – was ist das erbärmlich und wohl befriedigend wenn man wieder alles runter knüppeln kann.

  2. Sehr gut und denkt dran liebe Wormser, im März wieder schön die Stasi wählen, die euch jetzt einsperrt und kontrolliert.

        • Jemand, der gleich mehrere Persönlichkeiten erfindet (die eine ist im Außendienst, die andere „seit Monaten im Home Office“) bezeichnet andere als „Psycho“.

          Genau mein Humor, Pitti Platsch 🙂

    • „Geschlossen“ gegen die AfD. Sollten Hotels und Restaurants je wieder aufmachen, dann können sie ja wieder auf der kleinen AfD herumtrampeln. Bewirtung verweigern, gebuchte Veranstaltungen kündigen. Wer als Trampeltier den Stasi-Block unterstützt und gewählt hat, der braucht kein Mitleid im Lockdown.

    • Der OB von Worms, Jahrgang 57, heisst Adolf.
      Kurios dass jemand seinen Sohn 12 Jahre nach dem Ende des 2. WK Adolf nennt, passend dazu hat er auch noch einen schicken Oberlippenbart.

        • Junge musst Du viel geraucht haben um den ganzen Tag unter zig Aliassen immer den gleichen Stuss zu schreien und nicht mal ein bisschen kreativ und abwechslungsreich zu ein.
          Siehst schon wieder kleine Tigerpanzer über den Bildschirm flimmern?
          Mach doch mal einen Kurs in kreativem Schreiben, wie wärs?

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