Dreikönigstag: Mäßiger Andrang in den rheinland-pfälzischen Mittelgebirgen

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Thomas Frey (dpa)

THALFANG/WESTERBURG. Am Dreikönigstag hat sich der Andrang in den winterlichen Mittelgebirgen in Rheinland-Pfalz zwar in Grenzen gehalten.

Allerdings befürchtet die Polizei am nächsten Wochenende teils einen neuen Ansturm und wieder Verkehrsprobleme. Vom Erbeskopf, dem höchsten Berg von Rheinland-Pfalz (816 Meter), wurden am Mittwoch keine gravierenden Zwischenfälle gemeldet, wie ein Polizeisprecher in Morbach sagte. Allerdings blieben die Zufahrtsstraße L 164 und der Parkplatz beim Erbeskopf vorerst bis zum 15. Januar gesperrt – auch wegen der Gefahr von Schneebruch, also herunterbrechenden Ästen.

Auch beim Salzburger Kopf und bei der Fuchskaute im Westerwald war es am Mittwoch laut einem Westerburger Polizeisprecher sehr ruhig: «Das Wetter war heute nasskalt. Das mögen die Schneetouristen nicht so.» Für den kommenden Samstag sagte der Deutsche Wetterdienst (DWD) allerdings meist Trockenheit mit einzelnen Auflockerungen voraus – nach leichten Schneefällen am Donnerstag und Freitag.

Parkplätze und Zufahrtswege bei Salzburger Kopf und Fuchskaute bleiben laut dem Polizeisprecher gesperrt, aber auch Einbahnstraßen mit Parkmöglichkeiten an einer Seite seien eingerichtet. «Am Wochenende ist wieder ein größerer Andrang zu befürchten», sagte er. Für die Kontrollen würden dann zusätzliche Beamte der Bereitschaftspolizei erwartet.

Noch bis zum Sonntag sollten auch in der Eifel die Zufahrten zu den Wintersportgebieten Schwarzer Mann und Wolfsschlucht voll gesperrt bleiben. Das hatte der Eifelkreis Bitburg-Prüm bereits am Montag mitgeteilt.

Das Winterwetter hatte kurz nach Neujahr zahlreiche Besucher in höhere Lagen mit viel Schnee gelockt. Zeitweise führte das zu chaotischen Verkehrsverhältnissen und Missachtungen der Corona-Abstandsregelungen.

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