Das „Wunder von Mainz“: Dreyer und Scholz besuchen Biontech

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Corona-Impfstoff-Dosis
Foto: dpa-Archiv

MAINZ. Bundesfinanzminister Olaf Scholz und die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer (beide SPD) haben am Freitag das Mainzer Forschungsunternehmen Biontech besucht.

Dabei würdigten beide die hohe Geschwindigkeit, mit der Biontech zusammen mit seinem US-Partner Pfizer „in Rekordzeit, gerade einmal elf Monate nach dem Ausbruch“ einen hochwirksamen Impfstoff gegen das Coronavirus entwickelt habe.

Scholz sagte dem Biontech-Vorstandsvorsitzenden Ugur Sahin nach einer Mitteilung der Staatskanzlei in Mainz, sein Team habe mit der Impfstoffentwicklung den Menschen weltweit die Hoffnung geschenkt, das Coronavirus bald besiegen zu können. Vielleicht werde man in einigen Jahren vom „Wunder von Mainz“ sprechen. Um eine rasche und faire Versorgung in Deutschland sicherzustellen, übernehme der Bund die zentrale Beschaffung von Impfstoffen.

„Die Frage, wer zuerst den Impfstoff bekommen wird, ist von hoher ethischer Bedeutung und wird auch im rheinland-pfälzischen Landtag umfassend erörtert“, erklärte Dreyer. Sie sei Sahin sehr dankbar, dass er sehr früh das Ziel ausgerufen habe, den Impfstoff weltweit allen Menschen zur Verfügung zu stellen und nicht nur Verträge mit einzelnen Staaten zu schließen.

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