Gericht kippt nächtliche Maskenpflicht in Teilen von Koblenz

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Foto: dpa-Archiv

KOBLENZ. Das Verwaltungsgericht Koblenz hat die nächtliche Maskenpflicht in Teilen der Rhein-Mosel-Stadt gekippt. Sie sei unverhältnismäßig und rechtswidrig, teilte das Gericht am Dienstag mit. Damit gab es dem Eilantrag eines Bürgers statt. 

Die Kommune hatte eine Maskenpflicht von 20.00 Uhr bis 5.00 Uhr für die Stadtteile Altstadt, Mitte und Süd vom vergangenen Donnerstag an verfügt. Zwar könne damit grundsätzlich der Weiterverbreitung des Coronavirus entgegengewirkt werden, befanden die Richter. Die Stadt Koblenz habe aber nicht mildere Mittel geprüft. Mittlerweile gelte die Zwölfte Corona-Bekämpfungsverordnung Rheinland-Pfalz unter anderem mit einem Verbot der Öffnung von Gaststätten. Damit sei im November nicht mehr mit der im Sommer häufigen Ansammlung junger Menschen mit Alkoholkonsum zu rechnen.

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Der Koblenzer Oberbürgermeister David Langner (SPD) teilte mit:
«Die Maskenpflicht hat sich überholt, seit der aktuelle Lockdown in Kraft getreten ist. Allerdings hat uns die Regelung sicher über das vergangene Wochenende gebracht.» Die Stadt Koblenz kündigte an, ihre entsprechende Allgemeinverfügung aufzuheben. Der vierwöchige bundesweite Teil-Lockdown hatte am Montag dieser Woche begonnen, um die Ausbreitung des hochansteckenden Coronavirus zu bremse

10 KOMMENTARE

  1. Richtig so. Als Innenstadtbewohner möchte ich in einer absolut menschenleeren Zone draussen auch keine Maske tragen. In Trier ist es auch leer, aber sie wollen die Zone sogar noch erweitern (bis endlich auch hier jmd dagegen klagt).

    • Auch wenn jeder gute Denker fleißig arbeiten kann (wenn er will), so kann noch lange nicht jeder fleißige Arbeiter auch gut denken (selbst wenn er will)
      😉

    • Neidig? Wahrscheinlich auch noch nicht so allzuviel gearbeitet aber es nur zum Chefkommentator auf Lokalo (Hut ab!) gebracht…

      • Tja ich habe eben gut geheiratet! meine Frau bringt das Geld nach Hause, deswegen kann ich auch den ganzen Tag faul auf der Couch sitzen, rauchen, mich betrinken und im Internet für Streit sorgen. Scheiss auf Arbeit! Ein schönes Leben!

        • Neidisch? Aber selbst wenn es so sein sollte, ich bringe immerhin Argumente, Du laberst nur dumm rum, pöbelst und beleidigst andere. Wenn meine comments so banal sind, wieso die Mühe darauf zu antworten?

    • Wie kannst du beurteilen, ob Herr Langner jemals gearbeitet hat oder nicht.
      Woher nimmst du dir das Recht ständig über Andere zu urteilen?

      • Ein Psychologe würde sagen, solche Menschen wie „Peter“ suchen im Internet die Anerkennung, die ihnen im wahren Leben verwehrt bleibt. Dazu gehört auch, dass man seine eigene Position künstlich überhöht (sprich: lügt, dass sich die Balken biegen), um wenigstens im Internet auf andere herabschauen zu können.

        „Peter“ war ja hier auch schon alles: zuerst war er – wenn ich mich recht erinnere – Handwerker, der immer über Akademiker schimpfte und selbst keinen Schimmer von wissenschaftlichem Arbeiten hatte. Dann hatte „Peter“ plötzlich selbst studiert. Später war „Peter“ dann schon „seit Monaten im Home Office“ (obwohl zu dem Zeitpunkt wirklich jeder Betrieb seine Mitarbeiter wieder ins Büro geholt hatte), kurz darauf war „Peter“ im Außendienst tätig und beruflich viel auf der Autobahn bzw. mit dem Zug unterwegs.

        Zu dem Vogel ist eigentlich jedes Wort zuviel.

      • B.: Ein Blick auf wikipedia offenbart die Biographie des Herrn Langner. Nathlos nach dem Studium der Germanistik in die Politik gewechselt…

        Darth Peter: Analysiere doch mal dich selber bitte. Setze dabei dein Verhalten in Bezug zur Definition von Stalking:
        „Definition erfolgte durch Zona et al. (1993), welche Stalking als „obsessives und unnormal langes Muster von Bedrohung durch Belästigung gegen ein bestimmtes Individuum gerichtet“ bezeichnen.[2] Meloy und Gothard führten 1995 den Begriff „obsessives Verfolgen’“ ein, um den psychiatrischen Aspekt hervorzuheben.[3] Damit wurde zudem an die ursprüngliche Bedeutung in der Jagdsprache angeknüpft.“

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