Landesregierung will mit Karstadt-Kaufhof über Unterstützung für Beschäftigte beraten

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Foto: Harald Tittel/dpa-Archiv

MAINZ. Ministerpräsidentin Malu Dreyer und Arbeitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler wollen zeitnah mit den Betriebsratsvorsitzenden der zehn Standorte von Galeria Karstadt Kaufhof in Rheinland-Pfalz und der Gewerkschaft ver.di über weitere Unterstützungsmöglichkeiten vonseiten der Landesregierung beraten.

„Wir bedauern natürlich ganz besonders die Entscheidung der angekündigten Schließungen der rheinland-pfälzischen Standorte Galeria Karstadt in Mainz, Galeria Kaufhof in Landau, Galeria Karstadt in Trier/Simeonstraße und Galeria Kaufhof in Worms“, erklärten Dreyer und Bätzing-Lichtenthäler. Die Kaufhauskette hatte am Nachmittag angekündigt, bundesweit 62 Standorte zu schließen.

„Meiner Landesregierung geht es in erster Linie um die von den Standortschließungen betroffenen Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen in den Warenhäusern. Wir haben schon im Vorfeld Gespräche mit Arbeitnehmervertretungen und dem Generalbevollmächtigten aufgenommen. Am vergangenen Samstag habe ich mich mit Betriebsräten in Trier getroffen. In unserem Gespräch ging es um Zugeständnisse vonseiten der Vermieter, für die ich mich einsetze, sowie die Dauer der Transfergesellschaft für die Umschulung der Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen der Kaufhauskette“, so Ministerpräsidentin Malu Dreyer. Immerhin habe in Verhandlungen zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmervertretung die Anzahl der bundesweiten Filialschließungen von 80 auf 62 reduziert werden können.

„Dass der Gesamtbetriebsrat und die Gewerkschaft ver.di sich auf einen Sozialplan und einen Interessenausgleich verständigt haben, zeigt, dass die Sozialpartnerschaft funktioniert“, betonte Arbeitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler. „Bestandteil der Einigung ist auch eine Transfergesellschaft für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die von Arbeitslosigkeit bedroht sind und in eine Transfergesellschaft wechseln möchten.

Zudem wurden tarifliche Regelungen für die Beschäftigten getroffen, die im Unternehmen bleiben. Nun ist aber vor allem die Konzernführung gefragt. Die Sanierungsmaßnahmen, um das Unternehmen nachhaltig gesund aufzustellen, müssen sich eng am Wohl der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter orientieren. Diese brauchen Zukunftsperspektiven! Die Möglichkeiten des Arbeit-von-morgen-Gesetzes zur Qualifizierung der Beschäftigten in einer Transfergesellschaft sowie zur Kostenbeteiligung durch die Bundesagentur für Arbeit müssen genutzt werden, um auch diesen Menschen Zukunftsperspektiven zu geben“, so die Arbeitsministerin.

5 KOMMENTARE

  1. Dafür muss Frau( röps )Ministerin erstmal Corona Beenden in Rheinland Pfalz ,und Frau (Kurz) Kanzlerin in den Arsch treten!
    Ansonsten giaube ich ihr kein Wort ,das es ihr Raum die Menschen Und Mitarbeiter’in geht!
    Es stehen die Wahlen vor der Tür,und nur darum geht es ihr !

  2. Fr.Dreyer hat bis jetzt nichts positives auf die Reihe gekriegt, warum jetzt? Ob es der Nürburgring, Flughafen Hahn, TBA war.Zuerst soll der ganze Schwindel mit dem Thema Corona vom Tisch, normales Leben einkehren, bevor alles den Bach runter geht. Wie gesagt, irgendwann stehen ja Wahlen an……….

    • Und die Lemminge werden wieder kritiklos der Tante Malu folgen. So sind die Deutschen , sie tragen Masken, wenn sie alleine durch die Stadt keuchen, sie tragen Masken, wenn sie alleine im Auto sitzen, sie tragen Masken, wenn sie alleine auf dem Fahrrad den Berg hinauf keuchen. Der Deutsche scheint ein Befehlsempfänger, ein harmloser Köter zu sein, den man mit ARD und ZDF- Nachrichten problemlos steuern kann. Wenn Malu uns jetzt noch erzählt, dass man sich gegen Corona schützen kann, wenn man sich mit Hundekot einreibt, werden die Hundehäufchen auch noch zum Verkaufsschlager. Mann kann es nur noch betrunken ertragen.

        • Wenn Holgi denn so viel Ahnung hat, dann mal raus damit. Nur maulen passt doch schon mal. Ich bin ganz gespannt und freue mich auf Erklärungen, nicht auf eine Meinung, die hier doch jeder haben darf, oder etwa auch das nicht?

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