MAINZ. Die Grünen-Fraktion im Landtag hat die Rheinland-Pfälzer zur Nutzung der Corona-Warn-App aufgerufen. Einen Tag vor Vorstellung der Smartphone-Anwendung sagte die digitalpolitische Sprecherin Pia Schellhammer am Montag in Mainz, die Corona-App biete die Möglichkeit, das allgegenwärtige Ansteckungsrisiko besser im Blick zu behalten.
Sie sei zwar kein Ersatz für zentrale Maßnahmen wie Abstand und Mund-Nasen-Schutz. „Aber sie ist ein Baustein, um das Infektionsgeschehen zu kontrollieren“. Funktionieren könne sie nur, wenn viele Menschen die App nutzten.
Die App sendet über die Nahfunktechnik Bluetooth im Abstand von zweieinhalb bis fünf Minuten eine Serie von Identifikationsnummern (ID) in die nähere Umgebung. Gleichzeitig werden Bluetooth-Signale von anderen empfangen. Halten sich Nutzer, die beide die App laufen haben, nebeneinander auf, tauschen die Smartphones ihre IDs aus.
Die App wertet die Dauer des Kontakts aus und registriert dabei, wie stark das Bluetooth-Signal war. Aus der Signalstärke lässt sich der ungefähre Abstand berechnen. Wer positiv auf Covid-19 getestet wurde, trägt diesen Status selbst in die App ein. Um einen Missbrauch zu verhindern, muss dieser Status offiziell bestätigt werden. Wer sich in der Nähe infizierter Personen aufgehalten hat, wird darüber informiert und kann Schutzmaßnahmen ergreifen – etwa sich testen lassen oder sich in eine Quarantäne begeben, um andere vor einer Ansteckung zu bewahren.
















Eher hacke ich mir die linke Hand ab als einem „Aufruf“ der grünlackierten Kommunisten zu folgen!
„Gott schütze Rheinland-Pfalz!“ rief damals Bernhard Vogel – aus heutiger Sicht ein wahrer Prophet, wenn man die Reihe Scharping – FCK-Beck – 3er betrachtet!
Juhuuuuuuu. Endlich kommt der seit langem angekündigte Staatstrojaner in Umlauf. Ok, der Quellcode wurde zur Überprüfung veröffentlicht, aber… Man schaue sich bitte die israelische Corona- App an, dort HaMagen genannt. So mit geheimer Übermittlung der Gesundheits- und sontigen Daten an den Inlandsgeheimdienst… Ich meine ja nur….
Bislang keine 10.000 Downloads (16.06. / 11.30 Uhr), und einige davon bereits wieder deinstalliert.
Ca. 30.000.000 aktive Installationen werden benötigt damit die App etwas bringt.
Sicherlich gut gemeint, aber das wird eher nix.
ach die Grünen ….. mir fehlen die Worte …. die Wendehälse der Nation …… wenn sich keiner die App runterlädt wird sie sicher noch zur Pflicht
Das haben wir gestern auch in unserer ökumenischen Häkel-Gruppe diskutiert. Tolle Sache! Ich bin ja schon seit Anfang der 80er Jahre Mitglied bei den Grünen, war für mich natürlich Ehrensache. Und auch meine Gisela hat sich das schon auf das Handy draufgemacht.
Aber in sozialen Netzwerken oder beim online Shoppen (ist ja nötig, da die „pöhsen Parkgebühren“ so hoch seien und „überall Radwege“ sind, Knöllchen für Falschparker verteilt werden oder wahlweise Stau ist) machen sich die bekannten Lokalo-Krawallos dann datenschutzmäßig nackig. Ich lach mich schlapp 🙂
Abgesehen vom Datenschutz liegt das Problem ganz einfach darin, dass die App nur einen Bruchteil aller Infektionsfälle erfassen wird: 80% aller über 16-Jährigen haben ein Smartphone, davon fallen 10% als funktionale oder technische Analphabeten weg. Von den verbleibenden 70% wird vielleicht die Hälfte die App installieren, macht also 35% aller Menschen. Hinzu kommt, dass die meisten Infizierten entweder gar nichts merken oder nur so schwache Symptome haben, dass sie sich nicht testen lassen – seriös geschätzt 85%. Summa summarum: In vielleicht 5% aller Infektionsfälle greift die App. Demnach viel Hype um fast nichts. Aber zumindest lässt sich solcher Aktivismus politisch gut verkaufen!
Die Hand müsse verdorren die sich diese App runterlädt…
Der Einstieg in den Überwachungsfaschismus. Ich lebe auf eigenes Risiko, ihr auch und langfristig gesehen sind wir alle tot. Deshalb habt Spass und kämpft gegen die Einschränkung eurer Rechte.