Ehrenamtliche Ausbildungsbegleiter gesucht!

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TRIER. Mit einem neuen Projekt will die Industrie- und Handelskammer (IHK) Trier auf der einen Seite verhindern, dass Jugendliche ihre Ausbildung abbrechen und auf der anderen Seite die Integration von Flüchtlingen in den Betrieben fördern. Ehrenamtliche Ausbildungsbegleiter sollen die jungen Menschen an die Hand nehmen und sie in Krisenzeiten unterstützen. Damit diese Idee umgesetzt werden kann, ist die IHK auf der Suche nach Menschen mit Fachwissen und Erfahrung, die mit der dualen Ausbildung und dem Umgang mit Jugendlichen vertraut sind und ihr Wissen an Auszubildende weitergeben möchten.

„Wenn es in der Ausbildung nicht rund läuft, kommen Jugendliche schonmal schnell auf den Gedanken, alles hinzuwerfen“, sagt Alexandra Lossjew, Leiterin des IHK-Bildungsprojekteteams. Gründe könnten unter anderem falsche Vorstellungen vom Beruf, Prüfungsangst oder Probleme mit Kollegen sein. „Deshalb wollen wir sie rechtzeitig auffangen, ihnen zum Beispiel beim Lernen helfen, sie wieder motivieren oder bei Konflikten vermitteln.“

Eine besondere Herausforderung seien perspektivisch zudem junge Flüchtlinge, denn Sprachprobleme, schulische Defizite, kulturelle und religiöse Unterschiede et cetera könnten dazu führen, dass schon vor dem Ausbildungsbeginn eine Betreuung nötig ist. Wer sich vorstellen könnte, sich als ehrenamtlicher Ausbildungsbegleiter zu engagieren, wird gebeten, sich bei Alexandra Lossjew zu melden: Telefon (06 51) 97 77-3 60, E-Mail: lossjew@trier.ihk.de

2 KOMMENTARE

  1. Ist das hier wirklich der volle Ernst der IHK Trier?
    Im Jahre 2013 wurden lt. dem Statistischen Bundesamt im deutschen Handel 1848 Mrd. € Umsatz aktiviert. Tendenz steigend…
    …Einige der reichsten deutschen Bürger sind aus der Handelsbranche wie z.B. Dieter Schwarz (lidl, Kaufland), die Albrecht Erben (Aldi) oder auch Thomas Bruch (Globus-Holding) und jetzt sollen auch in diesen Bereichen “Ehrenamtliche Ausbildungsbegleiter“ die Unterstützung der Wackelkandidaten ohne monetäre Mittel leisten?
    Die IHK als Bittsteller für die reiche Oberschicht Deutschlands. Immer getreu dem Motto: Erträge werden privatisiert und Kosten dann sozialisiert. Schon schlimm genug, das einige der großen Handelsunternehmen schon eine firmeninterne Wegwerfkultur pflegen um dann Angestellte zeitnah zu entsorgen. Jedoch ist das hier an Dreistigkeit kaum zu übertreffen.
    Mit dem deutschen Michel kam es ja machen!

  2. Die Kammern schwimmen im Geld, sie sollen sich schämen Ehrenamtliche anzuwerben. Mit unserer heutigen Politk ist leider alles möglich. Die Kammern wollen sich mit dieser Aktion bei den etablierten Parteien einschleimen, damit diese noch möglichst lange den Kammerzwang, der aus dem 3. Reich stammt
    schützt, und den Hauptgeschäftsführern fette Gagen ermöglicht. Der IHK Hamburg Hauptgeschäftsführer
    steckt sich als “ Gage “ für wenig Verantwortung jährlich 600.000,00 € einschließlich seiner Altersversorgung ein.
    Er wurde vom BffK angezeigt. Nur ein Beispiel von vielen. Die Rücklagen aller Kammern in Deutschland
    belaufen sich zur Zeit auf ca 1, 8 Milliarden Euro. Gelder die man der Wirtschaft abgepresst hat.
    Demokratie braucht keinen Zwang.

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