Wittlich: Balkonkraftwerk in Grundschule Friedrichstraße in Betrieb genommen

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Gemeinsam begutachten Mitarbeiter der Firma Hieronimi Philip Kranz, Schulleiterin Sandra Griebeler, Lehrer David Clemens, Lehrerin Anke Simon, Klimaschutzmanager Johannes Praeder sowie Westenergie-Regionalmanager Marco Felten das neue Balkonkraftwerk für die Grundschule in Wittlich. Foto: Svetlana Melkonjan

WITTLICH – Die Stadt Wittlich hat für die Grundschule in der Friedrichstraße ein neues Balkonkraftwerk in Betrieb genommen.

Die Maßnahme ist vom Energiedienstleister und Infrastrukturanbieter Westenergie unterstützt worden. Das neue Solarmodul verfügt über eine Leistung von 0,6 kW Peak. Kilowatt Peak, kurz kWp, gibt die maximale Leistung einer Solaranlage bei optimaler Sonneneinstrahlung an. Mit der neuen Anlage leistet die Grundschule einen Beitrag zu einer energiesparenden und umweltfreundlichen Stromversorgung des Gebäudes.

Balkonkraftwerke, auch Steckersolargeräte genannt, sind kompakte Photovoltaikanlagen zur Stromerzeugung. Sie wandeln Sonnenenergie in elektrische Energie um, die direkt vor Ort genutzt werden kann. Aufgrund ihrer einfachen Bauweise eignen sie sich für Balkone, Fassaden oder Terrassen und bieten einen unkomplizierten Einstieg in die Nutzung erneuerbarer Energien.

Johannes Praeder, Klimaschutzmanager der Stadt Wittlich, betonte: „Das Balkonkraftwerk vermittelt bereits den Grundschulkindern die Grundzüge einer lokalen, klimaneutralen Stromerzeugung und sensibilisiert sie für den Umgang mit Strom.“ Sandra Griebeler, Schulleiterin der Grundschule, ergänzte: „Für unsere Schülerinnen und Schüler ist das eine tolle Möglichkeit sich mit dem Thema Strom auseinanderzusetzen.

Das Balkonkraftwerk ergänzt unsere Möglichkeiten, Stromerzeugung anschaulich zu vermitteln und fördert gleichzeitig das Bewusstsein für nachhaltige Energiegewinnung. Dieses Wissen kann nicht früh genug vermittelt werden. Mit der Installation an der Grundschule leisten wir zusätzlich einen kleinen Beitrag zum Klimaschutz.“

Westenergie-Regionalmanager Marco Felten sagte: „Als Westenergie ist es uns wichtig, die Kommunen bei der Modernisierung ihrer Infrastruktur zu unterstützen. Das Balkonkraftwerk zeigt, wie einfach erneuerbare Energien in bestehende Gebäude integriert werden können – ein gutes Beispiel für praktischen Klimaschutz.“

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