Brandwache wohl bis zum Wochenende: Einsatz in der Südwestpfalz dauert an

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Feuerwehrfahrzeug sind an einem Sportplatz in der Nähe des Waldbrands geparkt. Foto: Luis Wittmer/dpa

RODALBEN/PIRMASENS. Der Waldbrand zwischen Pirmasens und Rodalben in der Südwestpfalz ist weitgehend unter Kontrolle. Weiterhin ist die Feuerwehr mit Löscharbeiten von Glutnestern beschäftigt, sagte der Bürgermeister der Verbandsgemeinde Rodalben, Wolfgang Denzer (SPD), am Mittwoch. Es sei damit zu rechnen, dass die Feuerwehr bis zum Wochenende eine Brandwache halte. Den Angaben zufolge brannte der Wald an betroffenen Flächen bis zum Boden ab.

Nach neueren Einschätzungen des Kampfmittelräumdienstes können die Einsatzkräfte nun das gesamte Gebiet betreten, um den Brand zu bekämpfen, hieß es. Die Löscharbeiten waren zuvor wegen möglicher Munition und Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg im Boden erschwert worden. Auch die evakuierten Anwohner können demnach wieder nach Hause, hieß es. Wegen der bedrohlich nahen Flammen hatten rund 300 Bewohner der nahen Verbandsgemeinde Rodalben ihre Häuser verlassen müssen, wie Bürgermeister Denzer sagte.

Anhand von Drohnenaufnahmen sei man zum Schluss gekommen, dass die Brandfläche von etwa fünf bis sechs Hektar deutlich kleiner ist, als zunächst angenommen. Nach ersten Schätzungen war die Einsatzleitung von 12 bis 14 Hektar ausgegangen. Den Angaben zufolge bewachten Feuerwehrleute die Ränder der Brandfläche, bekämpften die Flammen bei Bedarf und hielten den Waldboden feucht, um eine neuerliche Ausbreitung zu verhindern. Verletzte gab es nach bisherigen Erkenntnissen nicht.

Der Brand war am Dienstag aus bislang ungeklärten Gründen an einem Hang ausgebrochen und hatte sich sehr schnell ausgebreitet. Die Löscharbeiten hatten sich nach vorherigen Angaben der Einsatzleitung darauf konzentriert, Infrastruktur vor den Flammen zu schützen. Auch ein Löschhelikopter war im Einsatz. Mehr als 200 Einsatzkräfte aus verschiedenen Gemeinden waren nach Angaben der Behörden vor Ort.

Rodalben ist eine Kleinstadt mit rund 7500 Einwohnern. In der Nähe des Brandorts befinden sich auf einem früheren Kasernengelände in Pirmasens zwei Militäreinrichtungen von US-Streitkräften und Bundeswehr.

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