„Deutlich entspannter“ – Kosten für Corona-Schutzausrüstung gesunken

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Symbolbild// Christian Beutler

REGION. Die Kosten für die Beschaffung für die Schutzausrüstung von medizinischem und Pflegepersonal in der Corona-Krise nähern sich nach Einschätzung des rheinland-pfälzischen Landesamts für Soziales, Jugend und Versorgung den Marktpreisen vor der Pandemie an. «Die Situation bei der Beschaffung von persönlicher Schutzausrüstung hat sich in den letzten Monaten deutlich entspannt», sagte die Sprecherin der Behörde, Laura Acksteiner, der Deutschen Presse-Agentur in Mainz.

«Etwas angespannter» sei die Lage bei Einweghandschuhen, sagte Acksteiner. «Das Land hat jedoch auch bei diesem Artikel jüngst im siebenstelligen Bereich nachbestellt.» Rheinland-Pfalz sei bei der Bevorratung der Schutzausrüstung «sehr gut aufgestellt». «Für eine Reserve der jeweiligen Schutzmaterialien ist durch regelmäßige Nachlieferungen gesorgt.»

Das Landesamt ist für die Beschaffung der Schutzausrüstung zuständig. Im April waren die Preise von ursprünglich 1,50 Euro für eine FFP2-Maske auf rund fünf Euro gestiegen, wie der Präsident des Landesamtes, Detlef Placzek, gesagt hatte.

Placzek appellierte an die Einrichtungen des Sozial- und Gesundheitswesens, einen eigenen Vorrat an Schutzausrüstung anzulegen. Das Land könne zur Deckung des Bedarfs nur etwas beitragen. «Die Beschaffung muss primär in den Einrichtungen geschehen», sagte Placzek. Nach wie vor könnten aber etwa Seniorenheime, bei denen Handschuhe oder anderes Material knapp werde, persönliche Schutzausrüstung beim Land bestellen.

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