Großeinsatz bei Schlägerei in Luxemburg: Rund 100 Personen bedrohen Polizisten

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Polizeiwagen der luxemburgischen Police Grand-Ducale
Foto: Police Grand-Ducale/Symbolbild

DIFFERDINGEN. Am Dienstagmorgen wurde gegen 4.00 Uhr eine Schlägerei in Differdingen in der rue Jeannot Kremer gemeldet. Als die Polizeistreife eintraf, sichteten die Beamten eine größere Menschenmenge, welche einen Kreis bildete. Am Boden lag eine verletzte Person und die Polizisten eilten dem Mann sofort zu Hilfe.

Vor Ort kam es immer wieder zu aggressiven verbalen Angriffen, auch gegenüber den Polizisten. In der Menschenmenge konnte alsdann der mutmaßliche Täter der Körperverletzung ermittelt werden. Die Person war äußerst aufgebracht, aggressiv und respektlos, als die Beamten ihn aufforderten sich auszuweisen.

In der Zwischenzeit kamen dann mehrere Personen aus dem Inneren des anliegenden Fußballstadions zum Geschehen hinzu und fingen an, die Polizeibeamten bei ihren Amtshandlungen zu behindern und anzupöbeln. Indem sich ca. 90 bis 100 Personen vor Ort versammelt hatten und es immer wieder zu Ausschreitungen kam, musste Verstärkung angefordert werden. Es bildeten sich nach und nach kleine Menschengruppen, welche sich absolut unkooperativ und in höchstem Masse provokativ verhielten. Eine Person wurde gegenüber einem Polizisten handgreiflich woraufhin diese immobilisiert werden musste.

Aus einem Gebäude wurden nun aus einer oberen Etage Gegenstände auf die Polizisten heruntergeworfen und die Beamten vor Ort wurden massiv bedroht und beleidigt. Die Polizisten konnten die aufgebrachten Gemüter nach einer gewissen Zeit beruhigen. Jedoch brach kurze Zeit später in einem naheliegendem Lokal eine größere Schlägerei aus, sodass ein Großteil der Polizisten dort intervenieren musste.

Kurz vor 7.00 machten sich die letzten Personen auf den Nachhauseweg. Für die Herstellung der öffentlichen Ordnungen mussten ca. 20 Polizeipatrouillen vor Ort einschreiten.

Der ganze Vorfall wird zu Protokoll genommen und die Untersuchungen des Vorfalls dauern zur Zeit noch an. Insgesamt mussten zwei Personen für die weiteren Amtshandlungen zum Kommissariat abgeführt werden. Diverse Protokolle wegen Körperverletzung, Drohungen, Amtsbeleidigungen, Führerscheinentzügen (Art.12) und öffentlichem Urinieren mussten erstellt werden. Die Staatsanwaltschaft wurde über den Einsatz in Kenntnis gesetzt. (Quelle: Police Grand-Ducale)

1 Kommentar

  1. Schlimm!!!
    Jetzt also nicht mehr nur Thorben, Malte und Henning, die solche Probleme machen.
    Nein, jetzt auch noch Jean, Claude und Henck.

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