Trier sucht Wohnraum für Flüchtlinge – Offener Brief des Oberbürgermeisters

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Wendet sich in einem offenen Brief an die Bevölkerung: Triers Oberbürgermeister Klaus Jensen.

TRIER. Bisher kamen Asylbegehrende nur für eine kurze Zeit nach Trier, weil sie zunächst in der Aufnahmeeinrichtung AfA zentral untergebracht und dann auf andere Orte verteilt wurden. Die Zahl der Flüchtlinge jedoch, die auch während der Zeit ihrer Anerkennung in Trier verbleiben und dabei nicht mehr in der AfA untergebracht werden, steigt. Um diesem sich anbahnenden Problem zu begegnen, wenden sich Oberbürgermeister Klaus Jensen und die Sozialdezernentin Angelika Birk in einem offenen Brief an die Trierer Bürger.

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

aus vielen Ländern der Erde suchen zur Zeit zahlreiche Menschen Zuflucht und Hilfe in Deutschland. Sie werden politisch verfolgt, es herrscht Krieg in den Heimatländern, ihre Dörfer wurden zerstört, viele haben alles verloren und fliehen aus Angst vor Gräueltaten, Armut, Hunger und Perspektivlosigkeit.

Wenn es diesen Menschen unter oftmals unvorstellbaren Entbehrungen gelungen ist, zu uns nach Deutschland zu flüchten, sind sie beseelt von der Hoffnung, dass sie wieder als Menschen gewürdigt werden und ein Leben ohne tagtägliche existentielle Not führen können.


Bislang kamen Asylbegehrende immer nur kurzzeitig nach Trier. Bis zur weiteren Verteilung auf andere Orte erfolgte ihre Sammelunterkunft zentral in der Aufnahmeeinrichtung für Asylbegehrende (AfA) des Landes Rheinland-Pfalz. Daran wird sich nichts ändern. Allerdings stehen wir jetzt vor der neuen Herausforderung, eine steigende Zahl von Flüchtlingen und Asylbewerbern aufzunehmen, die während der gesamten Dauer ihres Anerkennungsverfahrens in Trier bleiben werden. Wir stellen uns dieser Herausforderung und wollen alles tun, um die damit verbundenen Probleme zu meistern. Dazu sind wir auch auf Ihr Verständnis und Ihre konkrete Mithilfe angewiesen.

Es ist damit zu rechnen, dass ab voraussichtlich Mai monatlich etwa 40 Asylsuchende längerfristig in Trier unterzubringen sind. Es wäre ein wunderbarer Beitrag gelebter Willkommenskultur, wenn wir für die Betroffenen, Einzelpersonen, aber auch Familien mit Kindern, einen eigenen Wohnraum bereitstellen könnten.

Wir möchten an Sie appellieren, die zu uns kommenden Flüchtlinge aus den Krisen- und Kriegsgebieten in unserer Stadt willkommen zu heißen und ihnen im Rahmen Ihrer Möglichkeiten Wohnraum zu vermieten.

Wir danken allen, die sich auch in Trier angesichts der großen Flüchtlingsströme aus den weltweiten Krisengebieten um das Schicksal der betroffenen Menschen mit Verständnis und konkreter Hilfe kümmern und damit einen Beitrag der Willkommenskultur leisten.

Klaus Jensen
Oberbürgermeister

Angelika Birk
Bürgermeisterin und Sozialdezernentin

Wenn Sie eine Unterbringung anbieten können, wenden Sie sich bitte an das Amt für Soziales und Wohnen, Abteilung Wohnen, Telefon 0651/718-4589 oder 718-1532 Mail: wohnraum@trier.de. Dort können alle weiteren Fragen im Detail gerne besprochen werden.

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28 KOMMENTARE

  1. Gelebte Willkommenskultur, wäre es, wenn der selbsternannte Macher, plus Kurtchen Beck, und
    Konsorten diese armen Leute im aufwendig auf Steuerzahlerskosten renovierten Schlosshotel
    Bergzabern auf “ E i g e n e “ Kosten unterbringen würden.
    Alternativvorschlag, Ex Ministerpräsident, Ex Saltokarlchen, würde auf seine auch vom Steuerzahlerkosten
    finanzierte Nobelkarosse im Werte von über 100.000Eur, verzichten um dieses Geld in die
    Willkommenskultur zu investieren, eine Alternativkarre, würden wohl doch die Kumpels der Nürburgrin-
    Conection, bzw,Boehrer-Ingelheim für ihn ürbrighaben, nach alle dem…….!?!?
    Immer nur die Bevölkerung anzubetteln, ist irgendiwe S…..e, oder etwa nicht ?

  2. Möge mir mal einer von den Befürwortern: arme Flüchtlinge müssen wir aufnehmen, aber ganz Afrika geht nicht“ sagen, wann den ihrer Meinung nach Schluss wäre ? Wann sind es genug ? Wer differnziert die Armuts von den Krisen oder Wirtschaftflüchtlingen? Wenn wir sie schon auf Kreuzfahrtschiffe auslagern ? Wenn Gebäude von der Stadt zur Unterbringung enteignet werden ? Wenn wir keine Jobs haben für diese Leute ? oder wenn die Kassen endlich komplett leer sind ? In den letzten paar Jahren stellt sich alles auf den Kopf. Mittlerweile kann nur noch mit dem Kopf schütteln, was in Deutschland los ist… mal ehrlich. Spanien hat sage und schreibe letztes Jahr ganze 2500 Flüchtlinge aufgenommen und wir lassen uns sogar schon aus der Bude werfen. Jeder, den ich kenne, kann gar nicht verstehen, wie sehr sich die Deutschen verarschen lassen. Das nimmt kroteske Züge an… Prost Mahlzeit. Die nächsten 500.000 „Fachkräfte“ stehen schon parat und der Frühling kommt, somit gehen auch wieder Boote im Dutzend aufs Meer….Wie geht das eigentlich weiter ?

  3. Ja, vll hat der H. Jensen und die Fr. BIRK noch schönes Plätzchen. Ich meinerseits kann nur noch den Kopf schütteln. Vor Jahren mußte ich die Stadt aus einer privaten misslichen Lage für 2 Jahren anbetteln. Ich habe für mich und meine 2 Kinder 1 Jahr 90 Euro im Monat bezogen und mich zu Tode geschämt. Im 2 Jahr war ichdankbar das mir der Kiga bezahlt worden ist…..Mich erwarten später 590euro Rente, oh… Sorry vielleicht…
    Ach ich hab keine Lust mehr!!!!!

  4. Die Kirche und Orden haben doch Platz für alle ….Weisse Väter , Robert Schuhmann Haus , leere Pfarreien , der Bischofsitz von Limburg usw usw

  5. Und dann hinterfragt dieser Gott sei Dank bald scheidende OB weshalb seiner Arbeit nicht genug gewürdigt wird.
    Vorschlag: Fangen Sie doch bitte mi Ihrer Gemahlin an und sin allen Bürgern ein Vorbild.
    Und am besten noch all Ihre bunten Freunde, vielleicht wirken Sie dann das erste mal glaubwürdig.

    • Nein, die Aussage war „wir lassen uns sogar schon aus der Bude werfen“.
      Daher nochmal MEINE Frage: Wer wirft Sie aus welcher Wohnung, Herr Schluer? Oder wo steht was davon?

  6. Ihr würdet euch mal besser um unsere Alten kümmern denen wir den noch Wohlstand zu verdanken haben, aber die werden alle vernachlässigt und mit mini Renten abgespeist, das es noch nicht einmal für ein würdiges Leben im Alter reicht.

  7. Ich frage mich, da noch kein einziger Kommentar hier vorhanden ist, wo denn nun die ganzen GUTMENSCHEN jetzt sind, welche in anderen Foren so stark geschrieen haben. Wo sind sie? Jetzt können Sie doch mit ihrem “Für ein buntes Trier, gemeinsam gegen Rechts e.V.” beweisen daß sie keine Luftpumpen sind oder doch? Kommt spuckt in die Hände und packt es an denn Ihr solltet als erstes diese Verantwortung übernehmen. Schreiben kann jeder, jetzt macht was sonst verliere ich noch ganz den Respekt.

    • Richtig! Medial immer schwer dabei wenn es um die armen armen Leute geht, aber wehe sie werden gefordert :)) Wenn es den eigenen Geldbeutel mal ausserhalb der Steuer trifft und/oder die eigenen 4 Wände, dann zieht er den Schwanz ein und wartet auf den nächsten Artikel um zu grölen.
      Aber mit dem Finger auf „radikalen“ zeigen der einfach nur zum denken auffordert.

  8. Anscheinend sind die Gutmenschen auch nur Wasserprediger und Weintrinker. Das Glas ist voll und kurz vor dem Überlaufen. Es wird nur dumm geschwätzt, aber wie das Problem bewältigt werden soll weiß niemand. Ich habe jedenfalls den Eindruck, wenn man sich gegen etwas was angeblich doch so gut sein soll, ausspricht, man wird immer sofort in die rechte Ecke gestellt. Das hat damit aber nichts zu tun. Es gibt hier genug Probleme, wie schon beschrieben z. B. Altenheime, Kindergärten, Schulen, Brücken, Straßen, Renten, Gesundheitswesen,…
    Die Liste ist lang. Klar, uns geht es vergleichsweise gut. Aber irgendwie ist dafür ja auch was getan worden.
    Ich kann und möchte niemanden aufnehmen.

  9. Blablabla.

    In dem Haus in dem ich Wohne steht beispielsweise eine Wohnung leer, weil der Vermiet (85+ sich nicht mehr darum kümmern kann…) und zwar nicht erst seit diesem Monat sondern schon ein paar Monate. Ein befreundetes Ehepaar hat gar gleich eine ganze Etage leer stehen, weil sie sich als 70+ Generation nicht mehr an den Umbau wagen wollen. Solche Fälle gibt es (nicht nur in Trier) zu hauf. Es sind nicht unbedingt Miethaie die den Markt verteuern und leeren, sondern einfach auch demographische Gründe.
    Vielleicht sollte die Stadt (auch unabhängig von diesem Aufruf) mal eine Planstelle für Vermieter-Kommunikation einrichten um gerade betagten Vermietern zu helfen. Am besten im Verbund mit den entsprechenden Haus- und Wohnungseigner-Verbänden.

    Die Idee der Servicecharakters von Vermietungsdiensten haben viele Eigner gar nicht auf dem Schirm, weil viele nicht zug-Immobilien haben sondern einfach ein Haus oder eine Wohnung, die sie zum Teil selbst erst im hohen Alter geerbt haben.

    Mit einem guten Leerstandmanagement kann man selbst in Trier sowohl genügend Wohnraum für Asylsuchende, als auch für Gruppen wie Studenten oder junge Familien mit nicht so hohem Einkommen auftun.

    Von offizieller Stelle würde mich mal interessieren ob denn zu diesem Punkt „Buch geführt“ wird, dann könnte man ja direkt mal mit den entsprechenden Eignern Kontakt aufnehmen.

    PS: An alle Jammerlappen hier: Ich bin selbst „Migrant“, wenn auch aus dem reichen Bayern ins arme Trier übergesiedelt (nein, kein Luxemburg Pendler) und nein mich würde es nicht stören wenn in der Wohnung unter meiner plötzlich Babyslaute zu hören wären. Wäre mir lieber als das Gurren der Tauben, die sich dort seit Monaten auf dem Balkon eingenistet haben.

    PPS: Solange man in Trier noch an Luxus-Immobilien wie einer Theaterneubauplanung, Wohnstraßen zu Highways ausbaut, Rallys von MilliardenSchweren Vereinen co-finanziert und Profi-Sport-Clubs quersubventioniert bastelt besteht kein Grund zu behaupten das Wasser stünde uns in dieser Stadt bis zum Hals, denn sonst würde man erst mal jene Sümpfe trocken legen, bevor es in irgendeiner Form an den Sozialhaushalt gehen dürfte.

    • Toller Kommentar, aber es ist wohl so gemeint, wie einige hier genau schreiben: echte Notlagen, für die Fälle gibt es viel Verständnis. Die anderen 98 Prozent sind halt unerwünscht.

  10. Wenn nur Menschen aus wirklich bedrohten Ländern aufgenommen werden, haben wir auch kein so großes Platzproblem.

  11. Ich hoffe dass einige der Schreiber hier niemals in die missliche Lage kommen in Ihrem eigenen Land derart bedroht zu sein, dass Flucht die einzige Alternative ist.
    Ich habe selber schon direkt und privat einer FlüchtlingsFAMILIE geholfen die unsagbares Leid erfahren hat. Die sind nicht umsonst aus Ihrem Heimatland geflohen in eine ungewisse Zukunft.
    Das Leid und Elend kennen die Schreiberlinge hier doch garnicht mehr, fragt mal unsere Großelterngeneration was diese während und nach dem Krieg erlebt haben.
    Wenn Menschen wirklich vor einer Bedrohung fliehen die das eigene Leben und das der Familie bedroht, darf die Frage garnicht im Raum stehen ob man diese Personen aufnimmt.
    Ich selbst würde, wenn meine Familie derart bedroht ist, ebenfalls alles daran setzen diese in Sicherheit zu bringen.
    Reine Armutsflüchtlinge erhalten in Deutschland übrigens garkein Asyl, aber da wird gerne gegen gepoltert…

    Mann sollte sich immer eins Fragen:
    Wenn Flüchtlinge die ohne Geld, ohne Beziehungen und ohne Sprachkenntnisse Ihnen den Job nehmen, vielleicht sind Sie dann auch einfach unterqualifiziert und leicht zu ersetzen

    • @oh man:
      Ihre Einstellung in Ehren. Was Flüchtlingsfamilien betrifft bin ich ganz bei Ihnen.
      Meine subjektive Beobachtung und Wahrnehmung zeigt mir (und anderen) etwas anderes:
      ausschließlich junge, robuste Männer
      Es ist allgemein bekannt, mir gegenüber von vielen Migranten persönlich in Gesprächen bestätigt, dass es für junge alleinstehende Menschen aus dem nahen Osten, Nordafrika, Zentralafrika nahezu unmöglich ist ein legales Visa für den EU-Raum zu erhalten. (Zu groß ist unseren Behörden die Gefahr, dass diese sich im EU-Raum absetzen, und nicht wieder ausreisen) Manche würden alles dafür geben und nehmen alles auf sich – dazu ist eine tatsächliche Bedrohung im Heimatland nicht nötig. Wer von diesen die Möglichkeit hätte wegen einer allgemeinen Bedrohungslage im Heimatland als Asylberechtigter anerkannt zu werden, der wird diese wahrnehmen.
      Ich würde sehr gerne mal die offizielle demografisch aufgeschlüsselte Statistik aller Asylsuchenden sehen.

  12. Eines verstehe ich nicht:
    Da googelt man und kann lesen „In RLP sind Flüchtlinge willkommen“ und anderseits bettelt der OB um Wohnraum…
    Wie kann man jemand willkommen heißen und gleichzeitig kann man ihn nicht unterbringen???
    In BW ist es genau so:
    O-Ton Kretschmann im schlimmsten schwäbisch:
    „Das Boot ist nie voll“
    Nur ist augenscheinlich kein Platz mehr im Boot.
    Hauptsache nur dumm gebabbelt???

  13. Über dem Eingang zum Hauptfriedhof stehtn seit 5-6 jahren eine Wohnung leer. In der Riverisstraße stehen seit 12-15 jahren ca. 30 Wohnungen leer. Alle im Städischen Besitz. Alleine für die entgangenen Mieteinnahemen könnte man ne Turnhalle von Bauen

  14. @ O. Mann, das kann man bei Ihrem Kommentar wirklich sagen,die von Ihnen geschilderten Wirtschaftsasylanten, sind es gerade, die die z.zt aufgeheizte Stimmung im Lande bewirken, Lt Statistik werden
    1,5% als Asylberechtigt eingestuft, was also mein Bester sind dann die anderen?
    Warum befinden sich unter diesen hauptsächlich junge wohlproportionierte junge Männer,sind darunter
    auch Desserteure?
    Wer finanziert diese, der Steuerzahler, wenn Sie dieses gutheißen, hindert Sie niemand, Personen auf IHRE
    Kosten aufzunehmen.
    Wie ich Ihrer zur Schau gestellten Arroganz entnehme, sind Sie überqualifiziert,dann steht Ihnen ja
    eine Karriere, bei der Lösung dieses Problemes nichts im Wege. Grüne, Linke, oder SPD sind ja ein
    Sammelbecken solcher Existenzen. In diesem Sinne, auf gehts, an die Arbeit!!!

    • @Det:
      ich finde es schade, dass Sie mir direkt Arroganz vorwerfen wenn ich manchen Aussagen den Spiegel vorhalte. Ich bin ganz normal qualifiziert und gehe einer normalen Tätigkeit nach. Meine Steuern finanzieren auch solche Ausgaben mit. Ich bin nicht mit allen Handlungen unserer regierenden Politikern zufrieden, mitnichten. mich dann aber direkt in die Ecke der drei genannten Parteien zu stecken ist dreist!
      Um auf Ihre Zahlen zu antworten: Laut der aktuellen Statistik des Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (Bamf) wurden im Februar 51.938 Asylanträge gestellt, davon sind angenommen:
      als asylberechtigt: 456
      Als Flüchtling anerkannt: 13790
      und ein paar weitere
      Macht bei mir eine berechtigte und akzeptierte Quote von 27%. Wo kommen Ihre 1,5% her?
      Meine Zahlen sind belegt und für jeden auf http://www.bamf.de nachzulesen. Zu finden über Infothek und dort Statistik

  15. Es ist ein sehr schweres und sehr emotionales Thema in welchem eheblicher sozialer Sprengstoff liegt. Man muss nur mal lesen was in so manchen Foren und Chats für Äusserungen oft weit unter der Gürtellinie herausgehauen werden. Viele unterscheiden gar nicht mehr zwischen denen welche wirklich von Tod bedroht sind und denen nur aus wirtschaftlichen Gründen hierher kommen. Nur sollte man endlich auch von der Politik aus die Dinge beim Namen nennen und nicht diejenigen welche es tun als „Rechtspopulisten“ oder Hetzer abstempeln, den dadurch lösen sich die Probleme (welche genau etliche dieser Politiker erst geschaffen haben) nicht!!!!Man läßt weiter Asylbewerber ( von denen man schon genau weiß , das sie abgelehnt werden) und Wirtschaftsflüchtlinge ins Land, zum Nachteil und Schaden der wirklichen Bedürftigen….dieses ausufern ist es doch was die viele auf die Barrikaden bringt und die Akzeptanz in der Bevölkerung sinken läßt!!! Aber nein anstatt hier endlich anzusetzen werden Gelder “ im Kampf gegen Rechts, für ein Buntes Trier“ locker gemacht….werden Programe aufgelegt um den betroffenen Bürgern eine passende Willkommenkultur beizubringen ( wie währe es den mal den Menschen eine “ Ankommenskultur“ beizubringen??? )…..die Wohnraumprobleme gäbe es dann evtl. gar nicht!!!! Hierzu schreibe ich aber noch folgendes. Vor dem Hintergrund dieser Entwicklung, und wie jeder weiß (selbst wenn wir es schaffen die Zahl der Unberechtigten Asylbewerber und Wirtschaftsflüchtlinge gegen Null zu fahren) werden auf lange Sicht hier jede Menge Flüchtlinge ankommen und für eine lange Zeit ( wenn nicht sogar für immer ) bleiben. Dies bedeutet, das die Stadt auf Jahre hinaus entsprechende Mittel benötigt…..vor diesem Hintergrund fand ich den Aufruf vom OB schon, sagen wir mal etwas zynisch, weiß er doch genau und billigt es, das durch fast alle Fraktionen im Stadtrat der Neu.- bzw. Umbau des Stadttheaters schon beschlossene Sache ist!!! Hier werden mehrere hundert Millionen an Euro in ein “ Fass ohne Boden“ geleitet, welche unter anderem auch für entsprechende Maßnahmen im Flüchtlingsbereich fehlen werden!!!Ganz besonders der Artikel im Rathaus Blatt von der Grünen Fraktion hat mich echt fasziniert, weil gerade sie sich doch so vehement für die Flüchtlinge einsetzen und es gar nicht genug sein können!!! Ob es nun gefällt oder nicht, der soziale Frieden in unserer Stadt hängt ( leider Gottes ) auch vom Geld ab….vor diesem Hintergrund und mit diesem Wissen währe es wirklich eine löbliche Tat, wenn H.Jensen seine Parteifreunde und die Verantwortlichen im Stadtrat dazu aufgerufen hätte, hier ein Signal zum Wohle aller ( Bürger und Flüchtlinge)zu setzen und diese Fehlentscheidung zu stoppen!!!!Aber das währe ja dann doch etwas zu verantwortungsvoll!!!!!!!!

  16. Beschaemend am Aufruf vom Jensen ist vor allem Folgendes:
    Es gibt Leute die Anspruch auf Asyl haben, es gibt aber darunter mit Sicherheit auch Gauner oder Kriminelle. Der Jensen tut aber so, als seien alle pauschal hilfsbeduerftiger als jeder der hierzulande wohnt. So ist es aber nicht. Als damals die DDR zusammenbrach, waren auch nicht alle, die im Gefaengnis sassen, Verfolgte, sondern es gab auch Diebe und Moerder und so ist es auch in der schlimmsten Diktatur. Asyl ja, aber man muss das Ganze nicht ueberhoehen und so tun als muessten wir uns schaemen nur weil wir auch mal einen kritischen Blick haben.
    Vor ein paar Jahren gab es mal einen Artikel im TV ueber einen Ingenieur, KFZ, Anfang 50, der beim Buergerservice als ein-Euro-Jobber Muelleimer ausleerte, weil er wegen seines Alters nichts mehr fand. Fuer den und viele andere, die unverschuldet in unserer Gesellschaft ins Abseits gekommen sind und keine adaequate Hilfe finden, hat der Herr Jensen in seiner unrealistischen Weltsicht aber keinen Aufruf gestartet und deswegen, Herr Jensen, sollten Sie sich schaemen. In der Welt ist es naemlich nicht immer wie in ihrem Schamatdorf.

  17. @ o.mann
    Angabe de.Statista. com Gesellschaft und Soziales
    Stand Februar 2015
    Anerkennung als Asylberechtigt : 1,3 %
    Anerkennung als Flüchtling : 39 %
    Ablehnung : 28,9%

    es bleibt natürlich unbenommen , tatsächlich Asylsuchenden zu helfen, aber nur denen,
    denen wirkliche Verfolgung droht, nicht denen, den es um wirtschaftliche Absicherung auch wenn
    es auf dem Mindeststand ist, geht. Das ist übrigens auch Meinung von Arbeitskollegen,von mir
    welche wirkliche Asylsuchende waren und es auch zu Recht bekommen haben, als da sind Syrer,
    Iraker, Marokaner.ec.
    Ansonsten bleibe ich bei meiner Meinung wer Writschaftsflüchtlinge unterstützen möchte kann
    dieses gerne tun, aber bitte auf e i g e n e Kosten!

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