IDAR-OBERSTEIN – Vier Monate nach einer schweren Gewalttat in Idar-Oberstein verzeichnet die Polizei einen entscheidenden Fahndungserfolg.
Ein 20-jähriger Mann aus dem Kreis Bernkastel-Wittlich wurde von rumänischen Behörden festgenommen und anschließend nach Deutschland überstellt.
Ihm wird vorgeworfen, Anfang Dezember gemeinsam mit zwei bereits inhaftierten Komplizen einen 19-Jährigen an einer Bushaltestelle in Idar-Oberstein niedergestochen zu haben. Das Opfer erlitt lebensgefährliche Verletzungen und musste mittels Notoperation stabilisiert werden.
Justiz leitet Verfahren gegen das Trio ein
Nach Angaben des Polizeipräsidiums Trier ordnete ein Ermittlungsrichter die Unterbringung des 20-Jährigen in einer Jugendstrafanstalt an. Die Ermittlungen ergaben, dass das Motiv der Tat ein geplanter Raub von Betäubungsmitteln war. Während der Hauptgeschädigte durch Messerstiche verletzt wurde, erlitt ein zweiter Zeuge leichte Verletzungen durch Schläge mit einem Schlagstock. Die Staatsanwaltschaft Trier untersucht derzeit die genauen Hintergründe und den Aufenthalt des Verdächtigten im Ausland.
















