Starke Einschränkungen: Warnstreik legt ÖPNV im Saarland lahm

0
Die Arbeitsniederlegungen dauern zwei Tage. Foto: Laszlo Pinter/dpa

SAARBRÜCKEN – Die meisten Busse bleiben im Depot: Der Warnstreik hat auch im Saarland vielerorts den öffentlichen Nahverkehr fast zum Erliegen gebracht.

Rund 1.000 Beschäftigte in Saarbrücken, Neunkirchen, Völklingen, Saarlouis und Merzig waren dazu aufgerufen, am Freitag bis zur letzten Schicht am Samstag die Arbeit niederzulegen. Wie hoch die Beteiligung war, stand zunächst nicht fest.

Verdi hat zu Arbeitsniederlegungen aufgerufen. Foto: Laszlo Pinter/dpa

Fahrgäste und Pendler mussten deshalb starke Einschränkungen hinnehmen. Der Aufruf hatte sich an Beschäftigte der Saarbahn, der Neunkircher Verkehrsgesellschaft, der Kreisverkehrsbetriebe Saarlouis, der Völklinger Verkehrsbetriebe und der Verkehrsbetriebe Merzig-Wadern gerichtet. Die Saarbahn GmbH informierte auf ihrer Website, dass alle 40 Buslinien entfielen. Die Saarbahn-Linie S1 fahre hingegen.

Mit dem Warnstreik solle ein klares Signal an die Arbeitgeberseite gesendet werden, endlich ein verhandlungsfähiges Angebot vorzulegen, sagte Janosch Fegert, Gewerkschaftssekretär der Fachgruppe Busse und Bahnen bei Verdi.

Kommentieren Sie den Artikel

Bitte geben Sie Ihren Kommentar ein!
Bitte geben Sie hier Ihren Namen ein

Die Redaktion behält sich vor, Lesermeinungen zu kürzen. Es besteht kein Anspruch auf die Veröffentlichung Ihrer zugesandten Meinungen. Klarname ist nicht erforderlich. Eine E-Mail-Adresse muss angegeben werden, wird aber nicht veröffentlicht.