Tödlicher Angriff auf Zugbegleiter: Vorläufiges Obduktionsergebnis liegt vor

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Ein Zugbegleiter sarbt nach einem Angriff bei einer Ticketkontrolle. Fot: Patrick von Frankenberg/dpa

HOMBURG/LANDSTUHL –  Nach dem gewaltsamen Tod eines 36-jährigen Bahnmitarbeiters liegen nun erste rechtsmedizinische Erkenntnisse vor.

Die Obduktion an der Universität des Saarlandes ergab, dass eine Hirnblutung zum Tode führte. Diese wurde durch erhebliche stumpfe Gewalteinwirkung gegen den Kopfbereich verursacht. Der Vorfall hatte sich am Montagabend während einer Fahrkartenkontrolle ereignet.

Der Tathergang in der Regionalbahn RE 4131

Laut Staatsanwaltschaft ereignete sich die Tat kurz nach der Abfahrt des Zuges in Landstuhl gegen 17:30 Uhr. Ein 26-jähriger Fahrgast konnte bei einer Kontrolle kein gültiges Ticket vorzeigen. Nachdem er aufgefordert wurde, den Zug zu verlassen, attackierte er den Zugbegleiter unvermittelt mit Faustschlägen. Trotz sofortiger Reanimationsmaßnahmen im Zug verstarb der Mitarbeiter am Mittwochmorgen im Krankenhaus.

Ermittlungsstand und Identität des Tatverdächtigen

Der festgenommene 26-Jährige besitzt die griechische Staatsangehörigkeit und wohnt laut eigenen Angaben in Luxemburg. In Deutschland ist der Mann bisher polizeilich nicht in Erscheinung getreten. Zur Klärung der Motivlage werden derzeit Videoaufzeichnungen aus der Regionalbahn kriminaltechnisch ausgewertet. Weitere Informationen hält die Staatsanwaltschaft aufgrund der laufenden Ermittlungen derzeit zurück.

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