Die „Umzingelung“ von Herresthal: Städtisches Gutachten warnt – und wird politisch kassiert!

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Foto: lokalo.de (Archiv)

TRIER. Wer heute oberhalb von Herresthal in die Landschaft blickt, sieht noch Wald, Höhenzüge, Weite. Genau dieses Bild könnte sich jedoch grundlegend verändern. Denn ausgerechnet dort, wo viele Menschen Ruhe, Aussicht und ein Stück Heimat erleben, sollen riesige Windräder entstehen. Und das Brisante daran: Die Sorgen der Bürgerinitiative werden nicht etwa durch bloße Emotionen getragen, sondern durch ein Gutachten, das die Stadt selbst in Auftrag gegeben hat.

Denn das Sondergutachten zur möglichen Umfassung Herresthals formuliert ungewöhnlich klar, worum es geht: Die geplanten Sonderbauflächen Wetterborn, Stahlem und Herresthal-Südwest würden zusammen mit dem bereits bestehenden Bereich Igel-Liersberg die Ortslage über einen Winkel von rund 220 Grad einrahmen. Betroffen wären laut Gutachten vor allem die Freiräume, Aussichtspunkte und Spazierbereiche rund um Herresthal; die Situation würde sich „grundlegend verändern“. Wer also behauptet, die Bürgerinitiative dramatisiere maßlos, sollte zunächst einmal die städtischen Unterlagen lesen. Dort steht es schwarz auf weiß.

Das Gutachten gibt Herresthal recht – und die Stadt räumt es selbst ab

Noch aufschlussreicher sind die Empfehlungen der Gutachter. Sie schlagen gerade nicht vor, die Planung einfach laufen zu lassen, sondern empfehlen einen mindestens 60 Grad breiten Freihaltesektor, um die Aufenthalts- und Lebensqualität im Umfeld Herresthals zu schützen. Als noch wirksamere Lösung nennen sie sogar eine 90-Grad-Variante. Konkret heißt das: Herresthal-Südwest ganz aufgeben oder jedenfalls deutlich verkleinern, zusätzlich möglichst auch den westlichen Teil von Stahlem streichen. Mit anderen Worten: Die Experten der Stadt liefern selbst einen Plan, wie sich die Belastung für Herresthal spürbar reduzieren ließe.

 HIER KÖNNT IHR DAS BÜRGERBEGEHREN UNTERSCHREIBEN

Und genau hier kippt die Debatte ins Politische. Denn die Stadt kennt diese Empfehlungen nicht nur – sie verwirft sie bewusst. In der Begründung zur Teilfortschreibung des Flächennutzungsplans wird ausdrücklich festgehalten, dass den Vorschlägen des Gutachtens nicht gefolgt wird und „kein Freihaltesektor in die Planung aufzunehmen“ sei. Stattdessen bekomme die Nutzung der erneuerbaren Energien mit ihrem „besonders hohen Gewicht“ Vorrang. Die rechtliche Grundlage dafür ist § 2 EEG, wonach Errichtung und Betrieb solcher Anlagen im „überragenden öffentlichen Interesse“ liegen. Juristisch mag sich das begründen lassen. Politisch wirkt es dennoch wie ein schlechter Scherz: Das eigene Gutachten bestätigt die Kritik der Bürgerinitiative – und trotzdem wird genau das Gegenteil beschlossen.

Nicht übersehen, sondern bewusst beiseitegeschoben

Besonders gewöhnungsbedürftig ist die Argumentation dahinter. Die Stadt stellt in ihrer Begründung nämlich selbst darauf ab, dass vor allem die Aussichts- und Spazierbereiche am Ortsrand betroffen seien, weniger die eigentliche Wohnbebauung. Genau darin liegt die Schieflage: Als ob die Lebensqualität eines Ortsteils nur dort beginne, wo die Hauswand steht. Als ob Blickachsen, Naherholung, Freiraum und das Landschaftserlebnis der Menschen bloß weiche Faktoren wären, die man mit einem Hinweis auf das „überragende öffentliche Interesse“ beiseiteschieben könnte. Genau diese Sichtweise treibt den Widerstand in Herresthal an – und sie ist durch die Aktenlage der Stadt Trier auch bestens belegt.

Fairerweise gehört zur Wahrheit auch: Der Flächennutzungsplan schafft noch kein automatisches Baurecht für jede einzelne Anlage. Für konkrete Windräder braucht es zusätzliche Genehmigungen, in denen Lärm, Schattenwurf, Natur- und Artenschutz sowie die konkreten Auswirkungen erneut geprüft werden müssen. Aber auch das entkräftet den Protest der Bürgerinitiative nicht. Denn die politische Weichenstellung ist längst erfolgt: Der Trierer Stadtrat hat die Teilfortschreibung im Dezember 2025 beschlossen, die SGD Nord hat sie am 24. Februar 2026 genehmigt, rechtswirksam wurde sie am 24. März. Wer jetzt beschwichtigt, übersieht, dass aus abstrakten Potenzialflächen sehr schnell konkrete Projekte werden können.

Genau deshalb sammelt die Bürgerinitiative weiter Unterschriften für ein Bürgerbegehren gegen Windräder im Trierer Stadtwald. Nach ihren eigenen Angaben ist sie parteipolitisch unabhängig und keineswegs grundsätzlich gegen erneuerbare Energien. Der Widerstand richtet sich ausdrücklich gegen Windräder im Wald und gegen eine Planung, die die Belastungen für Herresthal kennt, dokumentiert und dennoch hinnimmt. Für ein Bürgerbegehren werden in Trier 4.160 gültige Unterschriften benötigt.

Warum der Protest berechtigt bleibt

Am Ende bleibt eine Feststellung von erheblicher politischer Sprengkraft: Die Bürgerinitiative liegt mit ihrer zentralen Kritik richtig. Nicht deshalb, weil sie besonders eindringlich protestiert. Sondern weil die Stadt ihr durch das eigene Gutachten faktisch recht gibt.

Dass diese Bewertung anschließend mit dem Verweis auf das „überragende öffentliche Interesse“ kassiert wird, mag rechtlich vertretbar sein. Es ist aber politisch blind und gegenüber den Betroffenen kaum vermittelbar. Herresthal soll hinnehmen, was die eigenen Gutachter zuvor als schwerwiegende Belastung beschrieben haben. Genau das macht den Protest so nachvollziehbar – und so berechtigt. (sz)

16 Kommentare

  1. Und so ist das mit den grünen Weltverbesserern innerhalb der Stadtverwaltung. Wenn es um Brutalobauwerke für Ihre bereits gescheiterte Energiewende geht, sind die Natur und die Menschen Störenfriede und Bürgerinitiativen sind dann schnell „räächts“ und müssen mit aller Schärfe bekämpft werden.Willkommen auf dem Weg in die Links-Grüne Ökodiktatur.

    • Dieter braucht keine Windkraftanlagen. Dieters Strom kommt nämlich aus der Steckdose!

      Wer sich gegen WKA in der Nähe seines Ortes wehrt, ist auch nicht „räächts“ (hat Dieter eine Räächtsschreibschääche), sondern hat zunächst einmal legitime eigene Interessen. Da aber unser Strom irgendwo herkommen muss, und weil die Erzeugung mit Gas und Kohle deutlich teurer ist und uns zudem in der Abhängigkeit von echten Diktaturen hält, ist es ein legitimer (und legaler) Beschluss, dem Gutachten hier nicht zu folgen. Betroffen ist/sind ja offenkundig nicht die Wohnlage, sondern die Spazierwege.

      Wer da von einem angeblichen „Weg in die Links-Grüne Ökodiktatur“ faselt, beweist, dass er nicht ernst zu nehmen ist.

      • Und international folgt man nicht dem deutschen Sonderweg und baut fleißig den nuklearen Energieträger aus. Nationale, deutsche Sonderwege waren historisch nie von Erfolg gekrönt, was grüne Bannerträger aber nicht interessiert. Es ist der Weg in die Diktatur der Ökos.

        • Wo bitte baut man international die Atomkraft aus? In Großbritannien ist mit Hinkley Point ein Milliardengrab entstanden, das nach dreißig(!) Jahren noch immer keine einzige Kilowattstunde geliefert hat, weil’s halt immer noch nicht fertig ist, dafür aber inzwischen fünfmal teurer, als man den Leuten weismachen wollte. Der chinesische Investor ist ausgestiegen, weil das Ding, wenn es denn jemals ans Netz geht, nicht profitabel sein wird. EDF, die Franzosen also, haben sich mit Steuermilliarden auf Gedeih und Verderb an dieses neue AKW gekettet – die französischen Steuerzahler werden’s berappen müssen.

          In Flamanville, dem einzigen weiteren europäischen Meiler, der in Bau ist, sieht’s keinen Schlag besser aus: Finanzielles Desaaster, auch zehn Jahre nach dem geplanten Start lange noch nicht am Netz, dafür komplette Kostenexplosion.

          Was dagegen überall auf der Welt ausgebaut wird, das sind Erneuerbare Energien. Weil die fast nix kosten und mit der mordernen Speichertechnologie plus in den ersten Jahrzehnten noch mit einer Handvoll Gaskraftwerke in Reserve die mit Abstand billigste Form der Energieerzeugung sind.

          Du solltest Dich selber belesen, statt die Bildkacheln der rechtsextremen und das Geschwafel von CDU CSU BILD ernst zu nehmen.

          • China baut über 50 neue Reaktoren, mehr als der Rest der Welt zusammen. Gleichzeitig wird aber auch nirgendwo so viel in alternative Energien investiert wie in der Volksrepublik. Russland ist weltweit führend in der Atomenergiewirtschaft und baut Kraftwerke sogar in der EU(Ungarn), der Türkei, Ägypten, China und vielen anderen Staaten. Steht vielleicht nicht in den alternativ-grünen Medien, aus denen SIE anscheinend Ihre Meinung beziehen. Wäre aber einfach über ChatGPT zu erfahren gewesen, wenn man Interesse hätte an der Wahrheit statt an Beschimpfung und überheblicher Besserwisserei.
            Also tun Sie mal nicht so, als wären SIE besser informiert als andere, nur weil sie grüner denken. Das ist das eigentlich Unsympathische an den gründenkenden Moralisten: Sie stellen gerne andere als dümmer und weniger informiert dar. Und wer dann anderer Meinung ist als sie selbst und vllt sogar besser argumentieren kann, ist gleich rechtsextrem oder ein verblödeter Bildzeitungsleser. Den BILD-Zeitungsstil wenden eher LEute wie SIE an, indem sie aus den eigenen Vermutungen Tatsachen machen wie im Falle des Beitrags von Konstantin Schlesser, dem SIE unterstellen rechtsextrem, Bildzeitungsleser und CDU/CSU-Anhänger zu sein, ohne zu wissen, ob das überhaupt stimmt. All das nur weil er eine andere Meinung hat als SIE, vielleicht sogar auch besser informiert ist.

          • Der interessanteste Beitrag im Rahmen dieser Diskussion, denn er belegt das Grundproblem in unserer aktuellen Gesellschaft. Intoleranz, indokriniertes faktenfreies Denken, Polarisierung und Dummheit.

            Als stabile Instanz der Toleranz möchte ich gerne meine Sichtweise auf dieses inhaltlich erbärmliche Posting darstellen. Man kann daraus interessante Schlussfolgerungen ziehen. Der Nickname „Reiner Hohn“ deutet darauf hin dass der Poster seinen Post selbst nicht ernst nimmt, aber er dokumentiert einen weit verbreiteten Irrglauben, auf den ich gerne etwas im Detail eingehe. Diesem Osmo“ empfehle ich übrigens diesen überflüssigen Beitrag direkt zu ignorieren. Fangen wir also an und prüfen den Beitrag auf die dargestellten Inhalte.

            Erneuerbare Energien die “ die fast nix kosten und mit der mordernen Speichertechnologie plus in den ……. “

            Kostenlose sind tausende Tonnen Stahl, seltene Erden, tausende Kilometer Stromtrassen, Großspeicher, Reserve-Gaskraftwerke und ein komplett neu dimensioniertes Netz???? Darauf geht der Poster nicht ein und ist offenbar nur ein bürokratisches Detail.

            Beispiel Stromentsorgung Ostern. Wenn an windreichen Feiertagen über 100 Millionen Euro draufgehen, um Überschussstrom zu bezahlen, dass er das Netz nicht überlastet, ist das ja kein Kostenproblem – das ist einfach moderne Magie. „Fast nix kosten“ bedeutet im Vokabular des Autors offenbar: Die Rechnung existiert, nur zahlt sie jemand anderes. Vorzugsweise der Steuerzahler oder die Nachbarschaft. Volkswirtschaft in Reinkultur.

            https://exxpress.at/news/strom-wahnsinn-preise-im-minus-doch-buerger-zahlen-die-rechnung/

            An Ostern 2026 liefen Windräder und Sonnenstrahlen gleichzeitig auf Hochtouren, während Fabriken und Büros feiertagsbedingt stillstanden – das Netz wurde mit 40.000 Megawatt mehr Strom geflutet, als Deutschland gerade brauchte. Weil Strom aber nicht einfach „geparkt“ werden kann, mussten Netzbetreiber handeln: Sie zahlten Erzeugern Prämien, damit diese ihre Anlagen abschalteten (sogenannte Abregelung), sie exportierten Strom ins Ausland zu Schleuderpreisen – und für all das klingelte die Kasse bei den Verbrauchern: Über 100 Millionen Euro an einem einzigen Tag flossen als Entschädigung für nicht genutzten Ökostrom, als Netzgebühren und als Exportverluste.

            Ist das kostenlos???? Über 100 Millionenj Entsorgung an einem einzigen Tag???

            Ekelerregend und widerwärtig ist die bei Musterdemokraten verbreitete Methode abweichende Positionen einfach per Fingerzeig in die rechtsextreme Ecke zu befördern. Wer nicht in den Chor der alternativlosen Jubelarien einstimmt, hat offenbar automatisch die falsche Gesinnung.

            Warum sich mit Systemkosten, Redispatch-Bilanzen oder technologischen Trade-offs aufhalten, wenn man doch einfach „rechtsextrem“ sagen kann?

            Das spart nicht nur Recherche, sondern auch die lästige Pflicht, Argumente zu widerlegen. CDU, CSU, BILD, kritische Ingenieure, Netzbetreiber, die Übertragungskosten ausweisen – alles nur ein rechtsextrener Bilderbogen. Brillant.

            Denn wenn jeder Zweifel automatisch Staatsfeindschaft ist, braucht man ja gar keine Diskussion mehr. Nur noch ein Echokammer mit ideologischer Zutrittskontrolle. Wer nachfragt, fliegt raus. Wer zustimmt, wird befördert. Diskurs war gestern.

            Welche Schlussfolgerung kann man aus solchen Beiträgen ziehen? Welchen Benefit bieten Postings wie das von „Reiner Hohn“ ???? Hier muss jeder für sich selbst entscheiden. Ein @bintolerant hat natürlich auch seine Meinung und zieht seine Schlussfolgerung. Das Posting des „Reiner Hohn“ steht exemplarisch für Dummheit, das grösste Übel überhaupt. Natürlich habe ich für dieser Einschätzung Argumente.

            Dummheit ist ein allgegenwärtiges Phänomen. Wir begegnen ihr täglich, sei es im Alltag, in der Politik oder in den sozialen Medien. Doch was bedeutet Dummheit eigentlich? Ist sie lediglich ein Mangel an Wissen, oder steckt etwas Tieferes dahinter? Warum kann Dummheit die gefährlichste Kraft der Welt sein?

            Das zentrale Merkmal einer dummen Person ist, dass ihre Handlungen anderen Schaden zufügen, ohne dass sie selbst oder jemand anderes daraus einen Nutzen zieht.

            Der Schaden, den dumme Menschen verursachen, ist unverhältnismäßig größer als jedes andere gesellschaftliche Problem. Hier tappen viele von uns in eine Falle: Selbst wenn wir jemanden als dumm erkennen, unterschätzen wir oft das Ausmaß des Schadens, den er anrichten kann. Menschen, die nicht dumm sind – insbesondere intelligente Menschen – neigen dazu anzunehmen, dass die Dummheit anderer harmlos ist oder nur die Person selbst betrifft, die sich dumm verhält.

            Wir unterschätzen stets und zwangsläufig, wie viele dumme Menschen es in der Gesellschaft gibt. Oft glauben wir, dass Dummheit eine Ausnahme ist und die meisten Menschen rational handeln. Wir gehen davon aus, dass Menschen in der Regel vernünftige und durchdachte Entscheidungen treffen. Doch die Realität zeigt, dass die Verbreitung der Dummheit oft unterschätzt wird und dass irrationales Verhalten uns immer wieder überrascht. Es ist, als würde jemand eine vollkommen unlogische Entscheidung treffen, die nicht nur ihm selbst, sondern auch allen anderen schadet.

            Aufgrund seiner unberechenbaren Natur und der Tendenz, Schaden anzurichten, ohne selbst davon zu profitieren, ist der dumme Mensch die gefährlichste aller Personen. „Gruppen dummer Menschen sind weitaus mächtiger als die Mafia, das Militär oder der Kommunismus“.

            Dumme Menschen schaden nicht aus Eigennutz oder weil sie persönliche Vorteile daraus ziehen wollen. Stattdessen handeln sie irrational und oft selbstzerstörerisch, was ihr Verhalten vollkommen unvorhersehbar macht. Diese Zufälligkeit macht sie weit gefährlicher als Menschen, die aus purem Eigennutz handeln. Dummheit folgt keinem logischen Muster und keiner Strategie – genau deshalb kann sie ungeahnte und unkontrollierbare Zerstörung anrichten.

            Das Internet und die sozialen Medien haben der Dummheit ermöglicht, sich global zu vernetzen und effektiver zu werden als je zuvor.

            Einen Dummen zu überzeugen führt oft dazu, dass man selbst emotional die Kontrolle verliert. Der Versuch mit Fakten, Zahlen zu argumentieren ist bei der Konfrontation mit Dummheit völlig sinnlos. Das ist eine wichtige Erkenntnis die @binbtolerant seinen zahlreichen Anhängern mit auf den Weg geben möchte.

      • Wie die Zeiten sich ändern. Früher hatte man das dümmliche Steckdosenbild gegenüber den Grünlingen verwendet, die gegen die Kernkraft waren, heute verwenden es Grünlinge genau so dümmlich gegen jene, die die sogenannte Energiewende kritisieren.
        Bei der Stromerzeugung aus Strom und Gas geht es gerade nicht um die Kosten, sondern um die Moral. Man will nicht abhängig sein von „echten Diktaturen“. Gibt es auch unechte? Welche Abhängigkeit ist denn besser, die von solche unkalkulierbaren „Demokraten“ wie Trump und die USA oder solche von „Diktatoren“ wie Putin und Russland, die über Jahrzehnte zuverlässig und vor allem billig Gas und Öl über Pipelines lieferten? Die Erfolge der dt. Wirtschaften waren nicht wegzudenken ohne das billige Gas und Öl aus Russland, früher Sowjetunion. Die Energiekosten sind heute wegen der Sanktionen gegen Russland so hoch, nicht weil GAs und Kohle an sich so teuer wären.
        Grüne Moralapostel, die schon vor dem Ukrainekrieg gegen Nordstream 2 waren und die Pipeline bekämpften, wollen die Welt vor dem Klimakollaps retten. Hört man jetzt etwas von ihnen bei dem Krieg der guten Demokraten gegen den Iran? Blasen Amerikas und Israels Bombenteppiche kein CO2 in die Luft bei jeder Explosion? Ich möchte zu gerne wissen, wie viel Megawatt Strom dem CO2-Ausstoß der demokratischen Bomben entsprochen hätte. Das wäre immerhin friedlicheres CO2 gewesen.

      • Danke, dass Sie beweisen, wie wenig SIE ernst zu nehmen sind und zudem spricht Ihr nickname für sich. Selten so ein dummes Zeug gelesen. Für grüne Ideologie (=Idiotie!) wird die Industrie, die Umwelt, die schöne Landschaft und vieles mehr geopfert. Wird Zeit, dass diese Irren von der Bildfläche verschwinden und wieder Politik für die Menschen und unser Land gemacht wird.

  2. Ich fall vom Glauben ab. Da wird ein Gutachten für viel Geld erstellt und am Ende interessiert es die Politik nicht. Das ganze ist alles nur Makulatur gewesen. Wenn Wahrheit unbequem oder nicht systemkonform ist , ist diese irrelevant.
    Ein vorrangiges Ziel hat dort seine Grenzen, wo die Mehrheit der dort lebenden Bürger eingeschränkt oder erheblich beeinträchtigt wird. Das ist hier m
    M. der Fall

  3. wer von unserer Stadt was anderes erwartet hat, dem ist auch nicht mehr zu helfen.
    Auf Biegen und Brechen sollen diese Vorhaben umgesetzt werden – egal wie es dem Bürger oder der Natur geht. Wahrscheinlich schauen die Herren in andere Richtungen oder wollen Ihre Denkmäler den ganzen Tag bestaunen und sich dabei selbst auf die Schulter klopfen. Grüne Energie ist schön und gut, aber die Natur / Wälder verschandeln und Anwohnern die Dinger vor die Nase zu setzen ist politisch mal wieder unter aller Sau.

    Ähnliches Beispiel: „rechtlich okay“, dass die SPD Mitglieder bei vollen Bezügen/Pensionsansprüchen freigestellt hat – moralisch was anderes.

    vielleicht wählt der ein oder andere diese Stadtverwaltung hoffentlich beim nächsten Mal ab, damit solch ein Wahnsinn nicht weiter geht.

  4. Warum gibt die Stadt Gutachten in Auftrag, wenn sie deren Empfehlungen dann doch nicht berücksichtigt? Was lernen wir daraus in Zeiten, wo mit den Ergebnissen wissenschaftlicher Studien in jeder Diskussion um sich geschlagen wird? Jedes Gutachten ist nur so lange gut, wie es die Sichtweise des Auftraggeber stützt. Anderenfalls verschwindet es in der Versenkung oder aber es kommt in den Reißwolf wie in vorliegenden Falle. Anscheinend war es zu spät, um es in der Versenkung verschwinden zu lassen. Bezahlt werden muss die Studie aber trotzdem. Vllt wird man irgendwann erfahren, wie viel Steuergeld mal wieder verplempert wurde für Nix und Wiedernix. Kürzlich noch berichtete lokalo (https://lokalo.de/artikel/410567/kommunen-und-wirtschaft-fordern-kurswechsel-fuer-rheinland-pfalz/) über die Klagen der Gemeinden, dass sie vor lauter Schulden kaum noch handlungsfähig sind. Kein Wunder. Es liegt nicht nur an Aufgaben, die ihnen Land und Bund aufs Auge drücken. Es liegt in erster Linie am eigenen Mangel an Ausgabendisziplin und vor allem an Achtung gegenüber dem Bürger und dessen Geld, das man eigentlich in seinem Sinne verantwortungsvoll verwalten sollte.

  5. Entscheidend ist doch der präzise Begriff “ überragendes öffentliches Interesse“.

    Worum geht es konkret und was haben die aufgehetzten Naturliebhaber nicht verstanden? Wir befinden uns in einer fatalen Energiekrise. Verursacht von bösen bösen Kräften weltweit.

    Jetzt haben wir Situation dass unsere Eliten zielgerichtet alternative Energielösungen aufbauen müssen. Das passiert gerade bei diesem Projekt.

    Prompt kommt wieder der übliche Mechanismus “ Wasch mich aber mach mich nicht nass“ von durchideologisierten „Naturliebhabern“. Tja irgendwo müssen diese Anlagen nun mal gebaut werden. Das zitierte öffentliche Interesse geht nun mal vor den Phantastereien egoistischer Interessengruppen.

    Noch ein Tipp für die verwirrten Gegner des Projektes. Blenden Sie einmal ihre Vorurteile aus und stellen Sie sich das majestätische Bild vor das ihnen geboten wird. Schwingende Räder mit meerähnlichem Rauschen im Wind. Das kann doch wunderbar sein, die Herresthaler können sich darauf freuen.

  6. …majestätsches Bild, …schwingende Räder, …Rauschen im Wind

    Leni Riefenstahl hätte es nicht besser inszinieren können!

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