Afrikanische Schweinepest: Entspannung in Rheinland-Pfalz – Jagdverbot fällt!

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Bislang gibt nur einen bestätigten Fall, aber die Vorbereitungen zum Schutz vor der Afrikanischen Schweinepest laufen. Foto: Lino Mirgeler/dpa/Symbolbild

Ingelheim. Gute Nachrichten für Jäger und Landwirte: Rund ein Jahr nach dem ersten Nachweis der Afrikanischen Schweinepest (ASP) in Rheinland-Pfalz hat sich die Lage deutlich entspannt. Wie die Kreisverwaltung Mainz-Bingenmitteilte, dürfen ab sofort Treib- und Drückjagden wieder durchgeführt werden – ein wichtiges Signal für die Bekämpfung und Kontrolle der Wildschweinbestände.

Keine neuen Fälle mehr in Mainz-Bingen

In den vergangenen Monaten wurden im Landkreis keine infizierten Wildschweine mehr nachgewiesen. Auch in den angrenzenden hessischen Landkreisen sei die Lage stabil, teilte die Verwaltung in Ingelheim mit.
Die vorsorglichen Jagdbeschränkungen, die im Zuge des ASP-Ausbruchs verhängt worden waren, können daher schrittweise aufgehoben werden.

Rückblick: Erstes infiziertes Wildschwein 2024

Die Afrikanische Schweinepest war im Juli 2024 erstmals in Rheinland-Pfalz nachgewiesen worden – bei einem verendeten Wildschwein im Landkreis Mainz-Bingen. Die Tierseuche gilt als hochansteckend und fast immer tödlichfür Wild- und Hausschweine.

Zwar besteht keine Gefahr für den Menschen, doch wirtschaftlich kann die Krankheit für Landwirte und Schweinehalter verheerende Folgen haben.

Balance zwischen Vorsicht und Normalität

Mit der Lockerung der Maßnahmen soll eine Rückkehr zur normalen Jagdpraxis ermöglicht werden, ohne den Seuchenschutz zu gefährden. Die Behörden betonen, dass Wachsamkeit und Hygienevorschriften weiterhin entscheidend seien, um eine erneute Ausbreitung zu verhindern.

„Die Lage ist stabil, aber nicht abgeschlossen“, so ein Sprecher der Kreisverwaltung. „Wir appellieren an Jägerinnen und Jäger, weiter aufmerksam zu bleiben.“

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