DLRG: Bislang zwei Badetote im Saarland – Gefahren lauern oft in Flüssen

Im Saarland bleibt die Zahl der Badetoten auf niedrigem Niveau. Dennoch gilt: Die Gefahren lauern oft in Flüssen.

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Zwei DLRG-Rettungsschwimmerinnen beobachten von ihrem Hochsitz aus das Treiben am Strand. Foto: Markus Scholz/dpa/Symbolbild

SAARBRÜCKEN. Im Saarland sind in diesem Jahr bislang zwei Menschen bei Badeunfällen ertrunken. Das war einer weniger als im gleichen Zeitraum 2024, wie die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) in ihrer Sommerbilanz mitteilte. Stichtag für die Statistik ist der 15. September.

Auch bundesweit sank die Zahl der Badetoten: In ganz Deutschland ertranken dieses Jahr 321 Menschen und damit 33 weniger als im Vorjahr. Die beiden tödlichen Unglücke im Saarland passierten beim Baden in Flüssen. Es handelte sich bei den Opfern um eine Frau und einen Mann.

Bundesweit betrachtet sind Männer sehr viel häufiger unter den Badetoten als Frauen. «Männer jeden Alters verunfallen weiterhin deutlich häufiger. Sie schätzen ihre körperliche Verfassung falsch ein, verkennen Gefahren öfter, handeln risikobereiter und gehen auch häufiger unter Alkoholeinfluss ins Wasser», sagte DLRG-Präsidentin Ute Vogt. Insbesondere junge Männer setzten immer wieder leichtfertig ihr Leben aufs Spiel. (Quelle: dpa)

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