TRIER. Gute Nachrichten für alle Verkehrsteilnehmer in Trier-West: Die neue Eisenbahnüberführung zwischen Römerbrücke und Eurener Straße ist offiziell freigegeben – ganze sechs Monate früher als geplant! Am Donnerstag, dem 27. Juni 2025, rollten die ersten Autos über das moderne Bauwerk, das sowohl für den motorisierten Verkehr als auch für Fußgänger und Radfahrer ausgelegt ist.
Neubau statt Sanierung – und das schneller als gedacht
Bereits im Sommer 2023 war klar: Die alte Eisenbahnbrücke war nicht mehr zu retten. Statt einer langwierigen Sanierung entschied man sich für einen vollständigen Abriss und Neubau. Und das mit durchschlagendem Erfolg: „Ein Musterbeispiel für effizientes, öffentliches Bauen“, lobte Staatssekretärin Petra Dick-Walther bei der feierlichen Freigabe.
Das Gesamtprojekt wurde mit rund 13 Millionen Euro finanziert – rund 5 Millionen Euro Fördermittel kamen vom Land, 5,5 Millionen Euro von der Deutschen Bahn. Die restlichen Mittel trug die Stadt Trier.
Ein Projekt mit Signalwirkung für die Region
Baudezernent Dr. Thilo Becker betonte die besondere Bedeutung des Projekts für den Stadtteil Trier-West: „Diese Brücke ist nicht nur Verkehrsader, sondern auch ein Stück Lebensqualität. Für den Einzelhandel, für Familien, für Berufspendler.“
Mit beidseitigen Gehwegen, modernen Radfahrstreifen und drei komfortablen Auffahrtsrampen erfüllt die Brücke höchste Anforderungen an Sicherheit und Mobilität.
Hintergrund: Enge Taktung, gute Zusammenarbeit
Der reibungslose Ablauf ist mehreren Faktoren zu verdanken: einem engagierten Bauteam, einer engen Abstimmung mit dem laufenden Bau des neuen Bahnhaltepunkts Trier-West – und dem starken Rückhalt aus Landespolitik und Verwaltung. Besonderes Lob erhielten Bauleiter Thomas Adler und die beteiligten Firmen sowie das Ingenieurbüro SBS.


















