Neue Schwefelsäure-Anlage: BASF investiert im Stammwerk

Kosten runter und mehr Effizienz, so will der weltgrößte Chemiekonzern wieder auf Kurs kommen. Kurz vor der Hauptversammlung kündigt BASF eine neue Produktionsanlage an.

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Foto: Uwe Anspach / dpa / Archiv

LUDWIGSHAFEN. Der Chemiekonzern BASF investiert in eine neue Schwefelsäure-Anlage im Stammwerk in Ludwigshafen. Der Betrieb soll bis 2027 beginnen, wie das Dax-Unternehmen mitteilte. Die Investition werde «im hohen zweistelligen Millionen-Euro-Bereich» liegen.

Die Produktionsanlage soll die wachsende Nachfrage nach fortschrittlich gefertigten Halbleiterchips in Europa bedienen, die etwa in Automobil-, Mobilfunk- und KI-Chip-Anwendungen eingesetzt werden.

Die Investition ist eine gute Nachricht für das Stammwerk Ludwigshafen mit seinen rund 33.000 Beschäftigten. Dort hatte BASF zuletzt die Schließung mehrerer Chemieanlagen wegen hoher Energiepreise beschlossen, etwa für Ammoniak und das Kunststoffvorprodukt TDI. Weitere Anlagen stehen auf dem Prüfstand.

BASF-Vorstandschef Markus Kamieth will den Aktionären des weltgrößten Chemiekonzerns am Freitag (2.5.) auf einer virtuellen Hauptversammlung die Ziele präsentieren. Bei dem Chemiekonzern läuft ein milliardenschweres Sparprogramm. Vor allem der seit Jahren defizitäre Standort Ludwigshafen soll profitabler werden. (Quelle: dpa)

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