„Moderner Staat“: Saar-Regierung will Behörden digitaler machen

Vor knapp einem Jahr hat die saarländische Landesregierung einen Reformprozess zu einem «modernen Staat» angekündigt. Jetzt präsentiert sie erste Ergebnisse.

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Foto: dpa

SAARBRÜCKEN. Die Verwaltung im Saarland soll für die Bürgerinnen und Bürger «erreichbarer, digitaler und verständlicher» werden.

Das kündigte Ministerpräsidentin Anke Rehlinger an, die in Saarbrücken erste Ergebnisse einer «Modernisierungsklausur» der SPD-Alleinregierung präsentierte. Von Digitalisierung und Bürokratieabbau sollen zudem die Unternehmen profitieren. Geplant ist demnach, dass Prozesse verschlankt werden, indem Aufgaben zentralisiert und Ressourcen besser eingesetzt werden.

In einem neunseitigen Papier unter dem Motto «Einfach(er) Machen» listet die Regierung konkrete Beispiele für den geplanten Modernisierungsprozess auf. Sie reichen von der Einführung der Online-Terminvereinbarung bei den Finanzämtern über die komplette Digitalisierung aller Anträge und Prozesse bei der Zentralen Ausländerbehörde bis zu Vereinfachungen bei der Eingliederungshilfe, einem Ausbau der Online-Wache und Erleichterungen im Vergabewesen.

1 Kommentar

  1. Ich lach mich tot. Digitalisierung klappt super. Warte jetzt 1 Jahr auf eine Entscheidung der Pflegekasse. Die machen auch alles digital damit es schneller voran geht. Internet in D eine Nischentechnologien und wird sich wohl nicht durchsetzen.

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