TRABEN-TRARBACH. Am 11. Mai endete die Kippensammelwoche in Traben-Trarbach. Weit über 30.000 Kippen wurden in der Natur und an öffentlichen Plätzen eingesammelt und somit 1,2 Millionen Liter Wasser vor schwerer Verunreinigung bewahrt. Auch wurden Taschenaschenbecher an Raucher und Raucherinnen verteilt.
Dabei stellte sich heraus, dass die meisten noch nie etwas von dieser Art der Aufbewahrung und Entsorgung gehört hatten. Informative, gute Gespräche auf Augenhöhe wurden geführt und ausnahmslos alle Interessierten waren erstaunt über die Menge der gesammelten Kippen. 30.000 Kippen sind nur ein minimaler Bruchteil von der Menge, die ungeachtet weiterhin in der Umwelt herumliegt. Deshalb gilt es, weiter zu machen. Präventivarbeit und ein stärkeres Bewerben der Taschenaschenbecher sind ein Teil der Lösung. Hierzu ist die Unterstützung von allen Bürgern und Bürgerinnen erforderlich.
Stadtführungen, Weinbergstouren, Wein- und Hoffeste, Weihnachtsmärkte und viele Möglichkeiten mehr können genutzt werden, um diese nützlichen Döschen an den Mann bzw. die Frau zu bringen. Das Wegschnippen einer Kippe ist eine Ordnungswidrigkeit und kann mit einem Bußgeld ab 50 Euro geahndet werden.
Die Verbandsgemeinde Traben-Trarbach bedankt sich herzlich bei allen, die Kippen gesammelt und in der Kippensäule entsorgt haben. Erfreulicherweise waren Jung und Alt unterwegs: Mitglieder des Jugendparlaments, Thure Herrig mit seinem Freund vom Jugendhof Wolf, Samuel Lux mit Inga Desch (Gymnasium TT), Angelina Ziva, Eric Pfeifer mit A. Kopynske (Realschule plus TT) Stefani Franz (Enkirch), Gunther Emert (TT), alle „Stillen“ Unterstützer sowie Mitglieder die VG Cleanup Gruppe.
Heidi Bogner hat auf ihre kreative Art einen Weg gefunden, auf Umweltverschmutzung mittels „Kippen-Pizzen-Kartons“ aufmerksam zu machen. Stefani Franz bot beim Enkircher Flohmarkt Taschenaschenbecher an. Das sind motivierende Aktionen, die hoffentlich weitere Unterstützer hervorbringen. Bei Fragen gibt Christiane Thomas gerne Auskunft und gute Tipps.
Das Hochwasser hat wieder Unmengen von Müll angeschwemmt. Kleine Müllsammelaktionen, die jeder eigenverantwortlich organisieren kann, schützen vor Vermüllung der Ozeane. (Quelle: Verbandsgemeinde Traben-Trarbach)
















