Noch bis Sonntag: Warnstreik im privaten Busgewerbe in Rheinland-Pfalz dauert an

Noch bis Sonntag hat Verdi die Beschäftigten der privaten Busunternehmen in Rheinland-Pfalz zu Arbeitsniederlegungen aufgerufen - sie dauern bereits seit Wochenbeginn an.

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Foto: dpa / Symbolbild

MAINZ. Die Arbeitsniederlegungen bei privaten Omnibusbetrieben in Rheinland-Pfalz dauern an. Nach dem Auftakt am Montag hat die Gewerkschaft Verdi noch bis Sonntag im kommunalen Nahverkehr zu Warnstreiks aufgerufen.

«Wir sind sehr zufrieden mit der aktuell hohen Streikbeteiligung. Die aufgerufenen Betriebe stehen still», teilte der stellvertretende Geschäftsführer des Verdi Bezirk Saar Trier, Christian Umlauf, am Mittwoch mit. Allerdings gebe es aktuell noch keine Reaktion des Arbeitgeberverbandes und keine Verhandlungen. Deshalb werde am Donnerstag auf einer Demonstration in Mainz verkündet, wie es weitergehe.

Betroffen von den aktuellen Maßnahmen sind Verdi zufolge unter anderem sämtliche Betriebe und Standorte der DB Regio Bus Mitte GmbH. Wie eine Sprecherin der Deutschen Bahn am Mittwoch mitteilte, kommt es hier derzeit zu erheblichen Einschränkungen im Busbetrieb. Auch laut dem Mittelrheinischen Verkehrsbetrieb und Verkehrsbetrieb Rhein-Westerwald fallen sämtliche Busse derzeit aus.

Auch in der Stadt Trier und in den Landkreisen Trier-Saarburg, Vulkaneifel, Eifelkreis Bitburg-Prüm und Bernkastel-Wittlich sind etliche Busverbindungen vom Streik betroffen. (siehe https://www.vrt-info.de/aktuelles/busfahrpersonal-streiks-2024)

Die Gewerkschaft fordert 500 Euro mehr Lohn und eine Einmalzahlung von 3000 Euro für die Beschäftigten. Die Vereinigung der Arbeitgeberverbände des Verkehrsgewerbes Rheinland-Pfalz teilte am Montag mit, in den Verkehrsverträgen mit den Aufgabenträgern seien im Durchschnitt Lohnkostensteigerungen von 2,5 Prozent hinterlegt, also könne auch nur dieser Wert die Grundlage für Verhandlungen sein.

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