Verwaltungsirrsinn am Viehmarkt – Gaststätte Simplicissimus soll seine Außenwerbung wieder entfernen

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Die Inhaber des Simplicissimus ersetzten die zuvor entwendete Leuchtreklame - doch die Trierer Stadtverwaltung hat etwas dagegen; Foto: Lokalo.de

Dieser Artikel erscheint unter der neuen lokalo – Rubrik „Hier wiehert der Amtsschimmel“. Sollten Sie ähnliche Erfahrungen wie die folgenden mit der Verwaltung gesammelt haben, dann schreiben Sie uns gerne an [email protected]

TRIER. Der Aufschrei war groß, als die Trierer Kultkneipe SIMPLICISSIMUS Anfang des Sommers geschlossen wurde. Umso größer war die Freude, als das Trierer Urgestein im August unter neuer Führung wieder öffnete und festgestellt wurde, dass sich fast gar nichts verändert hatte.

Aber eben FAST nichts, denn während der Zeit der Schließung nutzten anscheinend alte Stammgäste und Freunde des Simpl die Chance, ein Stück ihrer geliebten Kneipe mit nach Hause zu nehmen – die Außenwerbung des Simplicissimus wurde Stück für Stück mitgenommen, was die örtliche Lokal-Presse geschockt und auch amüsiert zugleich begleitete.

Das „Simplicissimus“ am Trierer Vierhmarkt muss ,laut der Trierer Stadtverwaltung, die zuvor montierte Reklame wieder abmontieren. Foto: Lokalo.de

Die neuen Inhaber, Stephan Becker und Johannes Schermack, fanden die Firma, welche vor Jahrzehnten die Außenwerbung hergestellt hatte und ließen den originalen Schriftzug und die kultige rote Bulldogge wieder erscheinen: „Es nutzt uns nichts, nach Schuldigen zu suchen oder die Polizei einzuschalten“, so Schermack, „wir sind einfach nur froh, dass der Schriftzug wie im Original wiederhergestellt werden konnte und müssen mit den Kosten hierfür leben. Soll jeder, der ein Stück davon hat, damit glücklich werden“.

Trierer Stadtverwaltung schreibt brisanten Brief an Simplicissimus-Inhaber

Am heutigen Freitag, 13. Oktober, also zwei Monate nach der Wiedereröffnung und sechs Wochen nach Wiedererscheinen der Außenwerbung, erreichte die Inhaber ein Brief der Stadtverwaltung.Die Geschäftsführer Becker und Schermack lassen sich den Inhalt des Schreibens bitter auf der Zunge zergehen:

Das Amt für Immobilien, Innenstadt, Handel, Bau- und Umweltordnung, Abteilung Bauaufsicht, weist uns darauf hin, dass der Bestandsschutz der Werbeanlage aufgrund der Demontierung verwirkt ist“, so Becker gegenüber lokalo.de.

Die Inhaber werden unter Androhung eines Ordnungsbehördlichen Verfahrens aufgefordert, die ersetzte Außenwerbung wieder zu entfernen, da sie, laut Stadtverwaltung, nicht der mittlerweile geänderten Werbesatzung der Stadt Trier entspricht und somit nicht mehr regelkonform ist.

Verwaltungs-Wahnsinn: Inhaber sollen zuvor geklauten und nun ersetzten Schriftzug wieder abmontieren

Becker und Schermack geben es wie folgt wieder: „Im Beamtenjargon wird uns von der Bauaufsicht mit einem kostenpflichtigen, bauordnungsrechtlichen Verfahren im Rahmen einer Beseitigungsanordnung gedroht, sollten wir die nach dem Original wiederhergestellte Außenwerbung nicht entfernen und gemäß der Werbesatzung der Stadt Trier erheblich kleiner als zuvor wieder anbringen. Allerdings müssten wir auch dafür erst ein neues Genehmigungsverfahren durchlaufen“.

Die Werbesatzung der Stadt Trier sieht vor, dass ältere Schriftzüge an Fassaden, sobald einmal abgenommen, nicht mehr wie zuvor angebracht werden dürfen. Die Gründe für die Entfernung sind hierbei egal – nicht mal ein Reinigen wäre erlaubt. Der Bestandsschutz erlischt und es muss ein neuer Antrag auf Erteilung der Genehmigung gestellt werden, wobei der neue Schriftzug dann in Form und Größe abgeändert werden muss.

Unverständnis und Entsetzen – Für so etwas hat die Verwaltung Zeit?

Johannes Schermack ist entsetzt: „Für so etwas hat die Verwaltung Zeit? Wenn man einen Termin für etwas haben möchte, dann bekommt man ein Datum in 3-4 Monaten genannt. Oftmals sind die Fristen für z.B. eine Genehmigung, welche dieselbe Verwaltung stellt, dann bereits abgelaufen und man kann schauen, wo man bleibt! Man muss nur mal mit offenen Augen durch die Innenstadt gehen und sieht sofort an jeder Ecke Fassaden, Schilder und Werbungen, die nicht regelkonform sind! Aber wenn wir eine Werbung aufhängen, weil diese zuvor geklaut wurde, dann sollen wir das nicht dürfen? Notfalls werden wir einen Rechtsbeistand einschalten – dieses Thema ist noch nicht vorbei.“

Der Ärger erscheint verständlich – die Anordnung der Verwaltung unverständlich. Im Umkehrschluss würde dies beispielsweise bedeuten: Sollte Ihnen eine Außenwerbung in der Stadt nicht gefallen oder würden Sie jemandem eins auswischen wollen, dann könnten sie einfach hingehen und montierten den Schriftzug ab – er würde nie wieder aufgehangen werden dürfen.

lokalo.de wird über den weiteren Verlauf des Falles berichten.

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36 Kommentare

  1. Wir sind in Schilda! Nur mal mit offenen Augen durch die Innenstadt gehen ….. Leerstände ohne Ende und immer mehr Leerstand kommt hinzu. Das sind ganz andere Probleme die sich da auftun ….. aber Hauptsache eine von RRGrünInnen durchgepeitschte Werbesatzung durchpeitschen . Bald haben wir alle sowas von Fertig. Und ja, auch der BeamtenSold ist endlich. Allez, auf, weiter in den Untergang.

    • „aber Hauptsache eine von RRGrünInnen durchgepeitschte Werbesatzung durchpeitschen“

      Na, haben Sie einen Quelle für diese Behauptung? Nicht? Ach, welch wunder: ist ja auch schlicht gelogen. WIobei: erfunden trifft es besser. Hauptsache bashing, selbst wenn man keine Ahnung hat…

      • Ja, ich nehme meine Aussage zurück. Die Beschlussfassung zur Werbesatzung wurde schon in 2008 getroffen (ich hatte irgend was von im 2012-2014 im Sinn) und diese trat Anfang 2009 in Kraft. Zu diesem Zeitpunkt mit einem OB Klaus Konsul Jensen ( parteilos und doch politideologisch einordbar) und einer Baudezernentin Kaes – Torchiani (CDU) federführend in der Ausarbeitung. Ja. Richtig.

        Worum es aber auch heute und immer bei solchen Satzungen geht. Ist alles in Stein gemeißelt? Auslegungsspielraum gibt es mit Sicherheit.

        Heute heißt der Baudezernent Thilo Becker . Wenngleich ohne Parteibuch weiß, wer den Mann schon mal gehört hat … ich war vor 3 Wochen auf der Rindertanzparkplatzspielwiesenveranstaltung ,als dort „Visionen“ zum Besten gegeben wurden … wie der Hase läuft.

        Ich kann mir kaum vorstellen, das vorhandener Spielraum hier und gerade bei diesem Fall speziell, überhaupt genutzt wird. Schade …. auch wenn manches so einfach wäre, dank komplizierter, rein bürokratieorientierter Korintenkackerei vergeht dem UNTERNEHMER zunehmend die Lust, sich den A….. aufzureißen! Für was auch? Es lebt sich bedeutend besser, auf 40-50 Stunden die Woche runter zu schrauben ….. One Life. Live it. 😎

  2. Das schlimme ist das meine steuerzahlungen das weihnachtsgeld von diesen verwaltungsschnarchnasen sichern und ich mir nichtmals einen urlaub gönnen kann da die steuern so hoch sind….

  3. Wenn sich die Verwaltung um wichtige Dinge kümmern würde, wäre es bestimmt besser.
    Die Stadt Trier lässt sich im Tiergartental an der Nase herumführen lassen, duldet dort teilweise, so Anwohner, bis zu 30 Wohnmobile , obwohl diese dort illegal stehen. Lt. Vertretern der Stadt werden bis zu 3 Wohnmobile aufgrund landwirtschaftlicher Umstände GEDULDET !!!!
    ähm,,, Illegales Campen wird toleriert ? 20-30 Wohnmobile sind regelmässig dort, inkl. Wildparken.

    Nochmals, dafür muss ein Bebauungsplan erstellt werden, den es nie gab, der auch garnicht durchgeführt werden kann, bis die Bachnaturierung und die neue Strasse gebaut ist.

    Zum Vergleich, die Werbetafel ist kaum grösser als die Frontscheibe eines Wohnmobils, die wird von der Stadt gesehen, die 1000fach grössere Fläche der Wohnmobile nicht.

    Auf welchem Auge ist die Stadt blind ?

    • Der Wein bei den von Nell‘s ist sehr gut und den Leuten gefällt es im Thiergartental. Die Wohnmobile stehen auf einem geschotterten Platz …. Gute Leute , Wein , geselliges Beisammensein. Gut.

      Auf welchem Auge ist die Stadt blind? Wer gestern am Hauptmarkt war und die ganzen verfilzten Bleichgesichter , laut schreiend und mit Weltverbessererattitüde, plärrend, fahnenschwenkend, rumhampeln sah….. der weiß woran es bei Vielen hier hapert. Am Durchblick 👍😎.

      • auch wenn der Wein beim nell gut sein mag,

        illegal,ist illegal,ist illegal

        das heisst auf deutsch: Rechtloses Verhalten, nicht rechtens.

        da nutzt ein illegal angelegter Schotterplatz auch nix, die Anwohner dort leiden

        • Mimimi. Bevor dumm rum gefragt wird lautet meine Devise meist … nicht immer … MACHEN. Schauen was passiert. Der Rest regelt der Anwalt …. und wenn es dann mal was kostet. So what. Leute: Hemdsärmeligkeit ist gefragt …. Immer schon und in Zukunft noch mehr.

      • Zitat Chris77: “ ….. weiß woran es bei Vielen hier hapert. Am Durchblick 👍😎. “

        Aus ihrer Bemerkung können wir also schliessen, dass Sie zu den wenigen Begnadeten mit „Durchblick“ gehören. Nun möchte ich auf ihre Bemerkungen konkret eingehen.

        Zuerst einmal zu dem Szenario im Tiergarten. Sollte die Anmerkung des Kommentatoren „Franky“ zutreffen, handelt es sich doch um einen offensichtlichen Rechtsbruch, der von den zuständigen Behörden nicht geahndet wird. Da spielt es doch keine Rolle ob da „gute Leute“ ihr geselliges Beisammensein pflegen.

        Sie nehmen sich als „Durchblicker“ heraus, diese weintrinkenden Menschen als gute Menschen einzustufen, während Menschen die auf dem Hauptmarkt gegen Krieg und für Frieden demonstrieren, rumhampelnde „verfilzte Bleichgesichter“ sind. Das Niveau ihres Kommentars deutet in meiner Interpretation eher darauf hin, dass Sie Probleme mit der Durchblutung -speziell im Kopfbereich- haben könnten…

        Mir geht es hier vor allem um ihre offen gezeigte Einstellung zu einem eventuell vorhandenen Rechtsbruch, der diesmal nicht von den Behörden geahndet wird.

        Sind Sie nicht der Meinung dass ein Gesellschaftssystem nur dann gut funktioniert wenn:

        1.Die Anwendung gültiger Gesetze für alle – ohne Einschränkung der Position- gültig sein sollte????

        2. Sind Sie der Meinung dass die Anwendung von existierendem Recht einfach Leuten wie Ihnen überlassen werden sollte, die dann ihre eigenen Kriterien wie „gute Leute“, die „trinken gerne Wein“ u.s.w. anwenden. Legal, illegal, scheissegal????

        3. Sollte man nicht fragen, WARUM dieser Betreiber im Tiergarten nicht sanktioniert wird? Da kommen schnell schlimme Spekulationen auf, wenn einer machen kann ws er will, der andere nicht. Korruption soll in diesem Land j weit verbreitet sein.

        Die fatalste Eigenschaft von Menschen ihres Schlages ist leider, dass der Klumpen Geist zwischen den Ohren in der Lage ist, jeden Schwachsinn irgendwie plausibel daherkommen zu lassen und zu rechtfertigen.

        • Greischbuddeler, Ich habe (fast) immer Recht! Mehr gibt es nicht zu sagen.

          Eine gute Woche Euch Allen …. Und noch was: Sie wissen doch, alle Menschen sind gleich. Manche sind gleicher… 😎… und was nicht passt wird passend gemacht! Gute N8

  4. Wir haben scheinbar nur Hirnlose auf dem Amt für Bauaufsicht sitzen! Wieviele Kneipen haben in den vergangenen Jahren geschlossen und von Seiten der Behörden wird demjenigen, der sich weiterhin bemüht seinen Betrieb weiterzuführen immer wieder mit solchen unverständlichen Maßnahmen einen Knüppel zwischen die Beine geworfen. Ich kenne einen vergleichbaren Fall, in dem ein Gastwirt den Stoff seiner auf der Terrasse aufgestellten Schirme aufgrund der nicht mehr in Stadtbild passenden Farbe austauschen musste. Das sind immer wieder unnötige Kosten für Unternehmen die täglich um ihre Existenz kämpfen müssen .

  5. Unfassbar, die Verwaltung ist für den Bürger da und nicht um ihn zu piesacken, besonders rot-grüne Bürgermeister tun sich hier hervor. Während die Merkelgäste offensichtlich Narrenfreiheit genießen, wird denen die dies über eine in den Irrsinn steigende Steuerlast finanzieren Steine in den Weg gelegt wo es nur geht. Wo war der Einwand der Baubehörde gegen die extrem teure und hässliche Glasvitrine auf dem Viehmarkt, die jährlich enorme Folgekostenvertrag verursacht, aber mit der „Ungersvitrine“ wollte sich ein Bürgermeister ein Denkmal setzen. Offensichtlich ist der jetzige OB im Sinne des zahlenden Bürgers nicht zu einem Machtwort fähig, er hat wohl genug damit zu tun, was man noch alles verbieten kann und wo noch Regenbogenfahnen aufgehängt werden müssen….

    • Nach neuesten Umfragen lehnen ca. 65% der Deutschen linke Politik (also rot und grün) ab. Trend zunehmend. Es wird bald Schluss sein mit diesem öko-sozialistischen Irrweg, der das ganze Land bis hin zum Trierer Viehmarkt schikaniert.

    • Und die Ungers Vitrine wurde unter einem rot-grünen OB gebaut? Oder sind da die Grünen schuld, weil diese mit ihren Protest gegen die Viehmarkt Planungen diesen Bau erst ermöglichten?

      Man, man, man…echt erschreckend bis widerlich, wie hier manche Ihre „Probleme“ auf rot-grün projizieren und verbal ausleben. Völlig faktenwidrig und komplett von Hass zerfressen. Offensichtlich fehlen Therapeuten in Deutschland.

      „Merkels Gäste“ – ein bisschen Ausländerfeindlichkeit schüren geht immer, wie?

      • Merkels Gäste sind doch ausländerfeindlich. Kann man in diesen Tagen hautnah miterleben.
        Also hör du doch auf, hier Fakten zu verdrehen.

  6. Wieviele Knüppel bekommt man als Gastronom, der mit seinem Lokal die Innenstadt bereichert , ein alteingesessenes lokal mit einer großen Anhängerschaft betreibt und dazu beiträgt, dass der Viehmarkt wieder lebendiger wird, Herzblut investiert und finanzielle Risiken auf sich nimmt um seine Gäste zu bewirten , also wieviele Knüppel bekommt man da noch zwischen die Beine geworfen ???
    Gruß Volker , genervter Gast

  7. Klar für die Foristen hier: die Grünen sind schuld.
    Es mangelt ganz offensichtlich an politischer Bildung.

    Und das besonders verrückte: welche Klientel geht eigentlich ins Simpel? Ach, die Woken?

  8. Ich gabe jetzt nicht die Abstimmung von 2009 im Trierer Stadtrat gefunden. Der jetzige CDU Vorsitzende Thomas Albrecht schrieb damals in seinem Blog, der Beschluss sei nach langer Diskussion einmütig gefallen. Zuständige Dezernentin damals: Kaes Torchani, CDU…

    Das Niveau mancher Kommentare ist beängstigend niedrig.

    • Die Grünen sind mit dem Anspruch angetreten:
      Alle vor uns waren doof und wir machen alles besser!
      Dementsprechend um ihrem eigenen Anspruch gerecht zu werden müssten sie sofort eine Initiative auf den Weg bringen um diesen verwaltungsrechtlichen Blödsinn zu beenden. Sonst sollen sie einpacken.

  9. Haben wir denn schon den 1.April? Habt ihr Superleute aus der zuständigen Verwaltung Langeweile oder Ähnliches?Gibt es in dieser“tollen Stadt“ keine wichtigeren Dinge zu verwalten? Geht mal raus ins wahre Leben,weg aus euren Büros an die Luft und ich bin mir sicher,dass,selbst euch,auffallen wird was in Trier wichtiger wäre „zu verwalten“,als so ein schöner,alter Schriftzug einer Kneipe(Gaststätte)!!! Armes Trier🫣🫣🫣

  10. In der Politik ist es wie bei den Kommentaren hier. Jeder will mitreden und auch bei kompletter Ahnungslosigkeit überzeugend rüber kommen.

  11. Dahinter steckt der Plan einer Vereinheitlichung aller Gewerbe in der Innenstadt. Farbe und Grösse der Außenwerbung sollen einem willkürlich gewünschten Gesamtbild der Stadt angepasst sein. Gleiches gilt für Terrassenstühle und Sonnenschirme. Egal ob Grüne SPD oder CDU. Letztlich steckt dahinter linkes Gedankengut. Es ist eine Form von Planwirtschaft entgegen marktwirtschaftlichen Gesetzen. Alles unter dem Motto „unsere Stadt wird langweiliger“. Marketing und Individualismus unerwünscht.

    • Viel langweiliger als Trier schon ist geht ja wohl nicht. Ausser für alte Viezopas mit Oberlippenschnauzer und Rentnertouristen gibt es kaum adäquate Amüsiermöglichkeiten.

      • Die von Ihnen verächtlich als “ alte Viezopas mit Oberlippenschnauzer und Rentnertouristen “ bezeichneten Menschen sind für die Gastronomie aufgrund ihres EInkommens offensichtlich eine attraktivere Zielgruppe.

        Warum Sie diese Menschen mit dieser überspitzten Darstellung anfeinden, ist schwer nachvollziehbar und zeugt von wenig Respekt gegenüber einem Lebensmodell, das von Ihren eigenen Vorstelluungen abweicht.

        Mich stören diese Menschen nicht, da gibt es andere Gruppierungen, die ich als bedeutend unangenehmer empfinde.

        • Ich feinde niemand an, ich stelle fest. Eine Stadt lebt von jungen Menschen und Trier ist für junge Menschen einfach nur zum Gähnen langweilig und das Ende des Exhaus ist ein weiterer Dominostein der hier gefallen ist.

      • @Peter: Ich glaube, Sie haben sich mit dem Jahrhundert vertan. Die Zeiten, in denen sich Viezopas mit und ohne Schnauzer in Trier „amüsierten“, sind längst vorbei. Es gibt nämlich keine normale (Viez-) Kneipe mehr. Und neulich bin ich vor lauter Jungtouristen nicht mehr durch die Stadt gekommen. Und sollte ich tatsächlich demnächst einem amüsierverrückten Viezopa oder Rentnertouristen begegnen, werde ich mich mit denen mit Sicherheit mehr amüsieren, als mit einem „Schwätzbrett“ wie Ihnen.

  12. Seit geraumer Zeit, ziehe ich mir vor dem Duschen
    meinen Motorradhelm über…,um mich vor
    unkontrollierten Stürzen zu schützen.

    Diese Vorschrift kommt über kurz oder lang auch
    noch…,somit werde ich dann nicht kalt erwischt…

  13. In ihrer Anfangsphase hatten die Grünen ja durchaus was bewirkt, so in den 80ern, damals waren sie aber eine echte Ökopartei. Die Rheinverschmutzung wäre ohne die Grünen nicht angegangen worden.
    Heute sind die Grünen m.E. eine Partei besserverdienender Dilettanten, die überwiegend Jobs im öffentlichen Dienst bekleiden, überdurchschnittlich verdienen oder nie was im echten Leben gearbeitet haben und den Leuten dann noch erzählen wollen was Sache ist.
    Das sieht man gleich bei der Nummer 1 im Alphabet der Trierer Grünen Stadtratsfraktion, Wolf Buchmann, Finanzbeamter.
    Aus dem Job heraus kann man natürlich leicht nebenher Politik betreiben, die nebenher gesagt an der Realität vorbeigeht.
    Dann gibts hier noch einen Tobias Törber, Lebenslauf auf Xing: Keine Geradlinigkeit zu erkennen, hat erst einen Bachelor an einer TU gemacht, studiert aber seit 2015 nebenher Psychologie und hat einen seit 2015 ausgeübten Beruf im technisch-planerischen Bereich nun wohl an den Nagel gehängt. Alter schätze so Anfang 30. Junge Junge, bei der Geradlinigkeit kommt die gerade Linie in der Politik sicher von selbst.
    (Anmerkung: Dies sind frei verfügbare Quellen im Internet, bevor jetzt wieder der lokalo Zensor einschreitet)

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