Bundesforschungsministerin Stark-Watzinger sieht Biontech als Vorbild

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Bettina Stark-Watzinger (FDP), Bundesministerin für Bildung und Forschung.Foto: Britta Pedersen/dpa

MAINZ. Der Erfolg des Mainzer Impfstoffherstellers Biontech zeigt für Bundesforschungsministerin Bettina Stark-Watzinger vorbildlich, wie Forschung in konkrete Produkte münden kann.

Langjährige Grundlagenforschung, die auch staatlich finanziert werde, sowie privates Kapital und Unternehmergeist seien dafür nötig, sagte die FDP-Politikerin am Donnerstag bei einem Besuch in einem Forschungszentrum von Biontech in Mainz. «Dieser Geist, der hier zusammengekommen ist, das ist schon wunderbar. Das brauchen wir auch in unserem Land und wir brauchen es noch mehr.»

Deutschland habe eine sehr gute Grundlagenforschung. Es komme darauf an, wie Wissen in die Umsetzung komme, in medizinische Therapien oder anderen Bereichen. «Die Frage des Transfers ist immens wichtig», sagte Stark-Watzinger. Sie war zu Gast in einem Biontech-Standort, in dem an mRNA sowie Fettmolekülen geforscht wird, die mRNA in menschliche Zellen transportieren. Nach diesem Mechanismus funktioniert der Corona-Impfstoff von Biontech und Pfizer, Biontech arbeitet zudem an individualisierten Krebstherapien mit mRNA.

Stark-Watzinger sagte, die Corona-Pandemie habe gezeigt, dass medizinische Innovationen nicht nur ein «Game Changer», also ein entscheidender Wendepunkt, sondern auch ein «Life Saver», ein Lebensretter, gewesen seien. Die Impfung habe Freiheiten zurückgebracht und die Möglichkeit, wieder wirtschaftlich aktiv zu werden und ein normales gesellschaftliches Leben zu führen. Die rheinland-pfälzische Wirtschaftsministerin Bettina Schmitt (FDP), sagte, «das Momentum» von Biontech wolle Rheinland-Pfalz nutzen.

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