MAINZ. In Rheinland-Pfalz wohnt der größte Teil der Studierenden bei ihren Eltern. In einer Befragung des Centrums für Hochschulentwicklung (CHE), die am Donnerstag in Gütersloh vorgestellt wurde, gaben rund 30 Prozent der befragten Studierenden an, noch im Elternhaus zu wohnen. Rund 28 Prozent leben in einer privaten Wohnung, 23 Prozent in einer WG außerhalb eines Wohnheims und rund 17 Prozent im Wohnheim.
Deutschlandweit wohnen rund 28 Prozent der befragten Studierenden bei den Eltern. In vergangenen CHE-Befragungen war der Anteil deutlich niedriger gewesen: 2018 waren es rund 25 Prozent, 2003 nur 22 Prozent. Gleichzeitig sank der Anteil der Studierenden in WGs von knapp 31 Prozent im Jahr 2018 auf nunmehr 26 Prozent. «Die Entwicklung dürfte unter anderem auch auf die Corona-Pandemie zurückzuführen sein», hieß es.
Grundlage der Erhebung ist eine Befragung im Rahmen des CHE Hochschulrankings. In den vergangenen drei Wintersemestern hatten bundesweit rund 80.000 Studierende an 326 Hochschulen Fragen zu ihrer Wohnsituation und ihrer Mobilität im Studium beantwortet. Für Rheinland-Pfalz lagen nach Angaben des Studienautors Marc Hüsch Antworten von rund 3300 Studierenden an zehn Standorten vor. Der Datensatz ist auf Studierende vor dem ersten Abschluss und ab dem dritten Fachsemester eingegrenzt, Studierende in Masterstudiengängen flossen nicht in die Statistik ein.
(dpa)
















