KONZ. Wie der Landesbetrieb Mobilität (LBM) mitteilt, wird ab Montag, 21. Februar, mit dem Ausbau der Ortsdurchfahrt Konz-Krettnach begonnen. Aufgrund der geringen Fahrbahnbreiten und der umfangreichen Tiefbau- und Leitungsverlegearbeiten ist eine Vollsperrung unumgänglich. Die Baumaßnahme ist in insgesamt drei aufeinanderfolgende Bauabschnitte unterteilt.
Der bevorstehende 1. Bauabschnitt erstreckt sich von der Kreuzung Hauptstraße / Karlstraße bis einschließlich Einmündung der Krettnacherstraße über eine Länge von 320 m. Daran angrenzend folgt im Anschluss der 2. Bauabschnitt beginnend an der Krettnacherstraße bis kurz vor der Einmündung der St. Ursula Str. / Landesstraße 139 auf einer Länge von 265 m. Im weiteren Verlauf wird der Bauabschnitt 3 auf einer Länge von 130 m bis zum Ortsausgang (Richtung Obermennig) hergestellt.
Die Umleitung wird vor Ort ausgeschildert und erfolgt über die Kreisstraße 136 auf die L138 Richtung Obermennig und umgekehrt. Für die Sperrung der Einmündung L138/L139 im dritten Bauabschnitt erfolgt die Umleitung von der Bundesstraße 268 über K6/K135 Richtung Niedermennig und ebenfalls weiterführend über K136 Kommlingen nach Oberemmel sowie umgekehrt. Die Gesamtausführung wird einschließlich der nachfolgenden Bauabschnitte bis voraussichtlich Ende 2023 andauern, so der LBM.
Bei der Baumaßnahme handelt es sich um ein Gemeinschaftsprojekt des Landes Rheinland-Pfalz, der Verbandsgemeindewerke Konz und der Stadt Konz, Ortsteil Krettnach mit einem Gesamtvolumen von insgesamt 3.285.000 Euro.
Das Land Rheinland-Pfalz investiert dabei für die Erneuerung der ca. 715m langen Landesstraße einen Betrag von rd. 1.730.000 Euro. Die Verbandsgemeindewerke Konz erneuern gleichlaufend in Teilen die Wasserversorgungs- und Abwasserleitungen einschl. der zugehörigen Hausanschluss- und Versorgungsleitungen mit einem weiteren Auftragswert von rd. 604.000 Euro.
Im Auftrag der Ortsgemeinde Krettnach erfolgt die Erneuerung bzw. Herstellung der beidseitigen Gehwege einschl. der Straßenbeleuchtung sowie der vorhandenen Bushaltestellen mit einem Kostenanteil von rd. 840.000 Euro für die erforderlichen Tiefbauarbeiten zzgl. Laternenmasten.
Zusammen mit den vorgenannten Tiefbauarbeiten wird zudem der die Landesstraße querende Kanal des Niedermenniger Baches zwischen Einmündung Krettnacherstraße und Einmündung Flurstraße gemeinschaftlich durch Land und Stadt mit einem Kostenvolumen in Höhe von rd. 112.000 Euro saniert.
Zusätzlich werden in gesondertem Auftrag durch die Versorgungsträger Westnetz/innogy in gleichem Zeitraum weitere Arbeiten an den vorhanden Stromversorgungsleitungen sowie der Breitbandversorgung durchgeführt. Hinzu kommen Anpassungen an den Kabelanlagen der Deutschen Telekom.















