Lichteffekte, Veranstaltungen, Pop-up-Museum: Mainzer Innenstadt soll schöner werden

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Die Innenstadt von Mainz am Dom. Foto: dpa

MAINZ. Lichteffekte, Veranstaltungen und Pop-up-Museum: Solche Angebote sollen nach Corona wieder mehr Menschen nach Mainz ziehen. «Mit den Mitteln des Landes für Innenstadtimpulse wollen wir gezielt Akzente setzen, um die Stadt attraktiver zu machen», sagte Oberbürgermeister Michael Ebling (SPD) der Deutschen Presse-Agentur.

«Die zur Verfügung gestellten Mittel von 500.000 Euro wollen wir möglichst noch in diesem Jahr einsetzen.» Beim Thema Licht werde das für alle sichtbar werden, kündigte Ebling an. «So wollen wir in Einkaufsstraßen für mehr Lichteffekte sorgen oder den Schillerplatz in verschiedenen Farben erstrahlen lassen.»

Mit einem Teil des Geldes solle ein Leerstandsfonds aufgebaut werden. «Aus diesem Fonds könnten wir gute Ideen fördern, um leerstehende Geschäfte oder Gebäude zu bespielen», sagte Ebling. Dazu könnten etwa Ausstellungsflächen im Sinne eines Pop-up-Museums gehören (also eines vorübergehenden Museums), mit Mitmachangeboten, die Pfade durch die Innenstadt legen. Thematisch könnte es dabei um Mainz als Teil der Great Wine Capitals und um Gutenberg gehen.

«Schließlich wollen wir mit den neuen Mitteln Veranstaltungen an Tagen in die Stadt bringen, die weniger frequenzstark sind als Freitag oder Samstag», sagte Ebling. Erkennbar viel mehr Leerstände nach Corona gebe es in der Stadt aber nicht. (dpa)

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