Benefizspiel im Moselstadion: Schon vor Anstoß 120.000 Euro gesammelt

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Foto: DFB

TRIER. Bereits vor Anpfiff des Fluthilfe-Benefizspiels am kommenden Mittwoch (20.30 Uhr/Sport1) im Trierer Moselstadion können sich die Organisatoren über Spendengelder in Höhe von 120.000 Euro freuen. Darin enthalten ist eine Sockelspende der DFB-Stiftungen Egidius Braun und Sepp Herberger in Höhe von 100.000 Euro. Das teilten die Verantwortlichen am Montag bei mit.

Als sicher gilt, dass zwischen 2000 und 2500 Zuschauer das Spiel besuchen können. Der Corona-Inzidenzwert in Trier lässt dies zu. Bisher wurden knapp 1000 Tickets im Vorverkauf abgesetzt. Bei dem auf Initiative von Nationalspieler Robin Koch gegründeten Hilsfprojekt treffen eine Auswahl ehemaliger Nationalspielerinnen und Nationalspieler sowie eine von LOTTO zusammengestellte Rheinland-Pfalz-Elf aufeinander.

Zahlreiche ehemalige deutsche Fußballgrößen haben ihr Kommen zugesagt. «Die Wichtigkeit dieses Spiels kann man nicht in Worte fassen. Das ist das mit Abstand wichtigste Spiel, das wir in den letzten 22 Jahren gemacht haben», sagte Hans-Peter Briegel. Der Europameister von 1980 fungiert als Trainer der LOTTO-Elf.

Sein Gegenüber wird Otto Rehhagel sein. «Er muss nachsichtig sein. «Es ist schon eine Weile her, seit ich zuletzt gespielt habe», sagte Welt-und Europameisterin Renate Lingor scherzhaft. Die mittlerweile 45 Jahre alte frühere Weltklassespielerin hat gerade zur Region um Bad Neuenahr eine besondere Beziehung.

«Ich habe viele Freunde dort, habe selbst mindestens zehn Mal in dem Stadion gespielt. Ich habe Bilder von der Spielstätte gesehen, da ist eigentlich nichts mehr vorhanden», sagte sie. Auch eine gute Freundin und ehemalige Mitspielerin habe in Ahrweiler alles verloren. Deswegen sei es gerade für sie eine zusätzliche Motivation, selbst mithelfen zu können.

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