Flut-Schäden in der rheinland-pfälzischen Landwirtschaft auf 220 Millionen geschätzt

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Foto: dpa

BERLIN. Die Flutkatastrophe vom 14. Juli hat in der rheinland-pfälzischen Landwirtschaft Schäden von etwa 220 Millionen Euro verursacht.

Diese Schätzungen der Länder nannte am Mittwoch das Bundeslandwirtschaftsministerium in Berlin. Wegen der starken Zerstörungen in Weinbaubetrieben ist das Ausmaß in Rheinland-Pfalz weitaus größer als in Nordrhein-Westfalen, wo die Schäden in der Landwirtschaft bislang mit 52 Millionen Euro beziffert werden.

Allein in den Weinbaubetrieben an der Ahr wurden demnach Schäden von 110 Millionen Euro verursacht, bei den Winzergenossenschaften an der Ahr sind es rund 50 Millionen Euro. Die Verluste im Weinbau reichen von Gebäuden und Technik bis zu umfangreichen Beständen an Wein der vergangenen Jahrgänge.

Nach einem neuen Programm der Landwirtschaftlichen Rentenbank mit dem Bundeslandwirtschaftsministerium können Landwirte und Winzer Ersatzbeschaffungen von Maschinen und Geräten sowie Reparaturen und den Neuaufbau von Gebäuden zu niedrigen Zinsen von 0,01 Prozent finanzieren.

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