Kiloweise Hasch und tausende Tabletten: Prozess gegen zwei Drogendealer in Trier

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Die beiden Angeklagten sollen kiloweise Marihuana verkauft haben. Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa/Symbolbild

TRIER. Am 6.7. beginnt am Landgericht Trier der Strafprozess gegen zwei bereits vorbestrafte, mutmaßliche Drogendealer. Dies teilt das Landgericht heute mit.

Die Staatsanwaltschaft Trier legt den beiden Angeklagten zur Last, sich seit mindestens April 2020 aufgrund eines gemeinsamen Tatentschlusses in Trier als Drogenhändler verdingt zu haben. Sie sollen mit dem Handel mit Marihuana, Amphetamin, Kokain und Ecstasy zumindest teilweise ihren Lebensunterhalt verdient haben.

Im Zeitraum Juli 2020 bis 19.08.2020 sollen sie bei mindestens zehn Rauschgiftgeschäften in wöchentlichem Rhythmus Marihuana, Amphetamin und Ecstasy – zum Teil auf Kommission – an einen gesondert verfolgten Dritten verkauft haben. Dadurch sollen sie Erlöse in Höhe von mindestens 4.175 Euro erwirtschaftet haben.

Zwischen dem 08.10. und 09.12.2020 sollen sie nachweislich zu vier weiteren Gelegenheiten Handel mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge getrieben haben:

Sie sollen Anfang Oktober 2020 ca. 220g Marihuana zum Preis von 1.500 Euro verkauft haben.

Ende Oktober sollen sie einem potentiellen Abnehmer den Verkauf von 200 g Marihuana, 1.000 Tabletten Tilidin und 30g Kokain angeboten haben.

Anfang November 2020 sollen sie einem Abnehmer den Verkauf von Marihuana und Amphetamin im Kilogrammbereich sowie größerer Mengen Kokain, Ecstasy und Tilidin angeboten haben. Verbindlich habe man sich mit dem Abnehmer auf eine Lieferung von 30g Kokain sowie Marihuana im Verkaufswert von 2.500 Euro in der Folgewoche geeinigt. Letztlich sei es zum Verkauf 28g Kokain und von 118g Marihuana zu einem Gesamtpreis von 2.300 Euro gekommen. Zugleich sei der Verkauf von einem Kilogramm Marihuana zu einem Preis von 6.300 Euro in Aussicht gestellt worden.

Anfang Dezember 2020 hätten die Angeklagten zwei Kilogramm Marihuana zum Preis von 12.200 Euro verkaufen wollen. Entsprechend vorheriger Vereinbarung seien sie zu einem Treffen mit einem potentiellen Abnehmer erschienen. In der Nähe des Treffpunktes hätten die Angeklagten eine „Bunkerwohnung“ unterhalten. Dort seien weitere 1.775g Marihuana, 71g Kokain, 137 Ecstasy-Tabletten, 428g Amphetaminpulver und 600 Tabletten Alprazolam sichergestellt worden.

Beide Angeklagten befinden sich derzeit in Untersuchungshaft.

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