Luca-App in vielen Kreisen gefragt – mehrere Modellregionen in Rheinland-Pfalz

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Eine Frau scannt mit der Luca-App einen QR-Code. Foto: Christoph Soeder/dpa

MAINZ. Die sechs vom Land ausgewählten Modellregionen sowie eine Reihe anderer Kreise nutzt inzwischen die Luca-App. Im Kreis Ahrweiler hätten sich bis Mittwochabend 810 Locations angemeldet, sagte eine Kreissprecherin am Donnerstag in Mainz. 6900 Check-ins seien zudem gezählt worden. Der Kreis hatte als erster Ende März mit der digitalen Kontaktnachverfolgung in der Corona-Pandemie über die App begonnen. «Wir warten immer noch auf die Freischaltung, sagte dagegen der Leiter der Stabstelle Corona in Bad Kreuznach, Ron Budschat. Bad Kreuznach ist wie der Kreis Ahrweiler Modellregion.

Allerdings mache die App bei der aktuellen Inzidenz keinen Sinn, sagte Budschat. «Wir gehen davon aus, dass wir jetzt die 100 erreichen.» Dann werde die Notbremse gezogen, und Lockerungen würden zurückgenommen. «Der Bedarf ist im Moment auch nicht so da. Bei Außentemperaturen von vier Grad macht das auch in der Außengastronomie keinen Sinn.» Grundsätzlich sei die Kontaktnachverfolgung über die App in der Gastronomie und in kleinen Läden sinnvoll. Bei Geschäften mit 500 Kunden bringe sie aber nichts.

Modellregionen sind außerdem der Westerwaldkreis, der Kreis Bad Dürkheim, der Kreis Mayen-Koblenz und Rhein-Lahn. Auf der Karte der Luca-App finden sich inzwischen aber auch die Kreis Donnersberg, Alzey-Worms, Kaiserslautern, Neustadt/Weinstraße, Birkenfeld, Cochem-Zell und Rhein-Hunsrück.

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