Pilzsammler entdeckte sterbliche Überreste – Polizei geht fest von Gewaltverbrechen aus!

0
Foto: Patrick Seeger/dpaArchiv

KOBLENZ. Nach dem Fund von sterblichen Überresten einer vor sechs Jahren vermissten Frau aus Nordrhein-Westfalen geht die Polizei von einem Gewaltverbrechen aus. Die Beamten hoffen nun auf Hinweise aus der Bevölkerung, wie ein Polizeisprecher am Dienstag sagte. Es liefen zudem kriminaltechnische Untersuchungen, um Hinweise auf einen möglichen Täter zu erlangen.

Die aus Lohmar (Rhein-Sieg-Kreis) stammende Birgit A. hatte am Karsamstag 2015 ihre Arbeitsstätte am Flughafen Hahn verlassen, war aber nie zu Hause angekommen. Im November 2020 hatte ein Pilzsammler in einem Wald bei Büchenbeuren in Rheinland-Pfalz die sterblichen Überreste der Frau gefunden. Zunächst war unklar, ob die Frau Opfer eines Kapitalverbrechens geworden war oder einen tödlichen Unfall erlitten hatte.

Wie die Polizei mitteilte, haben Profiler aus Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz das Tatgeschehen rekonstruiert und neue Ermittlungsansätze aufgezeigt, sodass die Polizei von einem Gewaltverbrechen ausgeht. Die Polizei versuche nun Hinweise zum Täter zu erlangen. Die zum Teil gut erhaltene Kleidung und andere Gegenstände aus dem Besitz des Opfers und auch mutmaßlich vom Täter stammende Gegenstände geben Anlass zur Hoffnung, hieß es in einer Mitteilung.

Die Polizei hat ein Hinweistelefon für vertrauliche Informationen eingerichtet. Für Informationen, die zur Aufklärung der Tat sowie zur Täterermittlung führen, hat die Staatsanwaltschaft Bad Kreuznach eine Belohnung in Höhe von 5000 Euro ausgesetzt.

Vorheriger ArtikelLuxemburg: Eskalation im Restaurant – mit Fleischermesser ehemaligen Arbeitskollegen schwer verletzt
Nächster ArtikelRheinland-Pfalz: Corona-Schutzimpfungen in Arztpraxen beginnen schleppend

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here

Die Redaktion behält sich vor, Lesermeinungen zu kürzen. Es besteht kein Anspruch auf die Veröffentlichung Ihrer zugesandten Meinungen. Klarname ist nicht erforderlich. Eine E-Mail-Adresse muss angegeben werden, wird aber nicht veröffentlicht.