„Andere Indikatoren müssen mitbetrachtet werden“ – Andreas Steier MdB (CDU) gegen reine Betrachtung der Inzidenzwerte

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BERLIN. Der direkt gewählte CDU-Bundestagsabgeordnete Andreas Steier sagt zu den Corona-Beschlüssen der Bundeskanzlerin und Ministerpräsidenten-Konferenz vom 03.03.2021:

„Es ist ein Kompromiss, der in die richtige Richtung geht. Auf der einen Seite steht der Gesundheitsschutz der Bevölkerung weiterhin an erster Stelle, auf der anderen Seite sind Lockerungen möglich. Dazu bietet der Stufenplan, trotz seiner Komplexität, klare Perspektiven für Öffnungen, aber eben auch Schließungen, falls die Zahlen wieder ansteigen. Hier wurden Anreize geschaffen, weiter alles zu tun, um Neuinfektionen zu vermeiden, um dann lockern zu können. Davon wird vor allem der Mittelstand profitieren und das ist auch gut so.

Bei zukünftigen Entscheidungen muss aus meiner Sicht die reine Betrachtung der Sieben-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner aufhören. Andere Indikatoren, wie z. B. regionale Auslastung der Intensivstationen, Anzahl negativer Testergebnisse und Mortalitätsrate müssen unbedingt mitbetrachtet werden.

Außerdem gilt es, beim Impfen Tempo zu machen. Die Politik auf allen Ebenen wird sich daran messen lassen, ob es uns gelingt, jeden impfwilligen Menschen in unserem Land unkompliziert und schnell zu impfen und zur Normalität zurück zu kehren. Daher finde ich es wichtig, dass unser Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) die Hausärzte in die Impfung der Bevölkerung mit einbeziehen wird.“

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