Weitere Schließung im Gastgewerbe – Dehoga kritisiert Corona-Beschlüsse: „Ein fataler Fehler“

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Gastronomie geschlossen Schild
Foto: dpa-Archiv

BAD KREUZNACH. Das rheinland-pfälzische Gastgewerbe hat die Corona-Beschlüsse von Bund und Ländern vom Mittwoch scharf kritisiert.

Der Präsident des Hotel- und Gaststättenverbands, Gereon Haumann, warf der Politik vor, es versäumt zu haben, „klare Vorstellungen für ein Wiederhochfahren der Wirtschaft und damit klare Vorgaben für die Wiedereröffnung unserer Betriebe zu formulieren“. Er halte dies für einen „fatalen, desaströsen Fehler der Politik“.

Klar sei lediglich, dass die Betriebe des Gastgewerbes weiter bis zum 20. Dezember geschlossen bleiben müssten. „Unklar und unbeantwortet ist allerdings die Frage, wie es nach diesem Stichtag, wie es im Januar und Februar für unsere Branche weitergehen soll“, sagte Haumann am Donnerstag der Deutschen Presse-Agentur. Diese Frage könne nicht erst Mitte Dezember beantwortet werden. Die Gaststätten bräuchten rechtzeitig Planungssicherheit beispielsweise für die nötigen Bestellungen beim Großhandel oder die Dekoration für die Feiertage, sagte er. Auch die Mitarbeiter und die Gäste dürften nicht erst kurz vor Weihnachten erfahren, wie es denn nun weitergehe. „Das ist abseits jeder Lebenserfahrung“, kritisierte er.

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14 KOMMENTARE

  1. Warum macht Herr Haumann denn JETZT auf einmal dicke Backen? Er bekommt doch sein fürstliches Gehalt und muss weiterhin nichts machen. Wie immer. Läuft doch.

    • Wo liegt denn das Problem für die Gastronomie? Da gibts mehr Unterstützung als Kosten vorhanden sind! Das Problem haben nur die , die all die Jahre das Finanzamt beschissen haben und somit auch nur die früher gemeldeten Umsätze als Bemessungsgrundlage für die Zuschüsse haben! Geschieht denen aber absolut zu recht! Jeder seriöse Gastronom steht sich mit geschlossenem Laden besser als mit geöffnetem Die benachteiligen sind die Einzelhändler Fitnessstudios etc.

      • „Never change a winning team“ heißt es so schön. Bislang funktionierte im Land wirtschaftlich doch alles bestens und machte vernetzt betrachtet auch Sinn. Zumindest bis 2015. Die kleine Schwarzkasse der Unternehmer war zuvor volkswirtschaftlich von existenzieller Bedeutung und erzeugte ein reales Gleichgewicht. Das versteht jeder Ü120 IQ selbstverständlich. Was habt Ihr unterbelichteten Vollidioten der Regierung und Verwaltung denn vor? Wer bezahlt Eure Alimente? Ach so, das habt Ihr nicht bedacht. Peinlich, oder nicht?

  2. Fraglich ist auch, wenn die finanziellen Hilfen zurückgezahlt werden müssen, da gibt’s noch mehr Pleiten in diesem Gewerbe. Viele haben sich mühsam ihren Betrieb erarbeitet, und ruckzuck wird wie vieles von der Regierung vernichtet.

    • Pleite gehen nur die, die alle Jahre über ihre Verhältnisse gelebt haben!! Die dicken AMG der schwarzgastronomen kosten natürlich viel Geld, was man bei normalem Geschäftsbetrieb (ehrliche kassenführung, Mehrwertsteuer Abführung ans Finanzamt, keine Schwarzarbeit und damit sozialversicherungspflichtige Arbeitsverhältnisse)natürlich nicht erwirtschaften kann! Es wäre geradezu himmlisch, wenn diese Angeber/Verbrecher endlich aus der Gastronomiebranche verschwinden würden!

  3. „Vernichten“ tun Alle, die sich an keine Regeln gehalten haben und dadurch die Anzahl der Infizierten in die Höhe geschossen sind. Als ob einer Regierung daran was gelegen wäre die Gastronomie zu vernichten.
    Wären die Betriebe auch bereit für die Kosten im Krankenhaus aufzukommen, wenn sich dort einer infiziert? Oder Gewinne privatisieren und Krankheitskosten auf die Allgemeinheit abschieben?
    Leid tun mir die, die sich an alle Auflagen gehalten haben und jetzt durch die Uneinsichtigen (gilt eben auch Kollegen, die sich an Nichts gehalten haben) mit runter gezogen werden.

    • Sie sind nur ein lumpiger Denunziant der sich irgendeinen Mist einfallen lässt. Sperren sie sich zu Hause mit ihrer MNS ein und gucken weiter TV, woanders nimmt man so einen Mist wie sie ihn verzapfen nicht auf.

      • anderen den Mund verbieten zu wollen ist aber nicht besonders demokratisch, wo ihr Covidioten euch doch immer als „Hüter der Demokratie“ geriert….

  4. Unsere Politiker müssen auch nicht, wie derzeit für gemeine Arbeitssklaven üblich, ihre Bratwurst am Stand und ohne Tisch bei 2°C verzehren. So es noch eine gibt.

  5. Hr Haumann hätte Klage einreichen sollen und sich nicht zurückhalten müssen. Inzwischen sollte man doch bei gleichbleibend hohen Zahlen gemerkt haben, dass die Gastronomie nicht der entscheidende Faktor ist.

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