Biontech erwartet bis Juli Testdaten zu Covid-Impfstoff

8
Der Hauptsitz des Biotechnologie-Unternehmens Biontech in Mainz ist zu sehen. Foto: Andreas Arnold/dpa/Archivbild (Foto: dpa)

MAINZ. Das Mainzer Biopharma-Unternehmen Biontech erwartet für Ende Juni oder Juli erste klinische Daten zu klinischen Tests eines möglichen Impfstoffs gegen die Lungenerkrankung Covid-19. Bei den Tests in Europa und den USA gehe es darum, Sicherheit, Wirksamkeit und optimale Dosierung von vier verschiedenen Impfstoffkandidaten zu ermitteln, sagte Vorstandschef Ugur Sahin am Dienstag in einer Telefonkonferenz.

In Europa sind Tests mit insgesamt vier Impfstoffkandidaten an etwa 200 gesunden Probanden im Alter von 18 bis 55 Jahren geplant. Tests mit dem ersten Kandidaten hätten bereits im April begonnen, sagte Sahin. Um die optimale Dosis für weitere Studien zu finden, würden Dosen von 1 bis 100 Mikrogramm verabreicht. Für einen zweiten Teil der Studie seien auch Probanden mit einem höheren Risiko für einen schweren Verlauf einer Covid-19-Erkrankung vorgesehen. In den USA sind zunächst Tests an bis zu 360 gesunden Probanden in zwei Altersgruppen geplant – von 18 bis 55 sowie von 65 bis 85 Jahren.

Zusammen mit dem US-Pharmaunternehmen Pfizer würden Produktionskapazitäten aufgebaut, „um eine mögliche weltweite Impfstoffversorgung“ zu gewährleisten, sagte Sahin. Damit werde erwartet, dass bis Ende dieses Jahres Millionen von Impfstoffdosen zur Verfügung gestellt werden könnten, sofern die Zulassungsbehörden die Genehmigung erteilten.

Biontech stellte am Dienstag die Finanzdaten für das erste Quartal vor. Demnach verfügt das Unternehmen zum Stichtag Ende März über liquide Mittel von 451,6 Millionen Euro. Den Umsatz sei im ersten Quartal gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 5,7 Prozent auf 27,7 Millionen Euro gestiegen. Der Großteil der Entwicklungskosten für das Covid-19-Impfstoff-Programm werde über Beteiligungen von Pfizer und des chinesischen Partners Fosun Pharma, Kapitalbeteiligungen und Vorauszahlungen finanziert.

8 KOMMENTARE

    • Nenenenene… Lieber nicht. Nachher wachsen mir Schwimmhäute zwischen den Zehen und Antennen aus der Nase. Von den grünen und blauen Punkten überall ganz zu schweigen…

  1. Na prima , dann kann sie ja losgehen , die flächendeckende B&M Gates Massenimpfung .
    Ist zwar kaum erprobt und Langzeitstudien über Nebenwirkungen gibts auch dann keine , aber egal – nur rein damit !

  2. Wieso muss ich gerade an den Bonner Superexperten Drosten und seine angekündigte, furchtbare Schweinegrippe-Welle 2009(?) denken?
    Der vielgepriesene Impfstoff war zwar teuer, aber die Vernichtung der Millionen Dosen/Euros ein paar Jahre nach der „Welle“, die einfach ausblieb, dafür etwas günstiger.
    Ist die Namensgleichheit des jetzigen Experten mit dem damaligen Zufall oder Absicht?

  3. Laut Grundgesetz ist nicht nur die Menschliche Würde unantastbar, sondern auch die „KÖRPERLICHE UNVERSEHRTHEIT“. Niemand darf einen Menschen dazu nötigen sich Viren / Antikörper zu injizieren. Ihr solltet alle ein bisschen nachdenken. Ich bin auch selbst Risikogruppe & würde mich und mein Kind niemals „Zwangsimpfen“ lassen. Erstmal das Gehirn einschalten bevor man sich auch noch chippen lässt. Mit 5 G haben wir eh schon die totale Überwachung & guckt lieber mal in den Himmel statt nur auf BILDSCHIRME. Dann SEHT ihr vielleicht auch mal was über uns alles für Gift in die Luft verstreut wird. Schön verseuchte Nahrung fressen und am besten alle impfen lassen wie dumme Schafe… siehe den ersten Kommentar hier- dem ist nichts mehr hinzuzufügen ? „auf der Suche nach Sicherheit werdet ihr jegliche Freiheit verlieren“ nun ja die Bevölkerung reduziert sich und man sortiert Alte und Kranke aus – Kinder kann man sich ja schön „zurechtbiegen“. Einfach nur Traurig wie viele „hier“ schreien wenn Angst & Panik verbreitet wird. TV aus- Hirn anschalten.

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here

Die Redaktion behält sich vor, Lesermeinungen zu kürzen. Es besteht kein Anspruch auf die Veröffentlichung Ihrer zugesandten Meinungen. Klarname ist nicht erforderlich. Eine E-Mail-Adresse muss angegeben werden, wird aber nicht veröffentlicht.