Trier: Hells-Angels-Mitglied legt Teilgeständnis ab

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Das Landgericht in Trier

TRIER. Vor dem Landgericht Trier hat ein Mitglied des Rockerclubs Hells Angels die gegen ihn erhobenen Vorwürfe teilweise gestanden. Die Staatsanwaltschaft wirft dem Angeklagten vor, einen JVA-Beamten in der Strafanstalt Wittlich angegriffen und anschließend noch massiv bedroht zu haben.

Weil er ihn nicht schnell genug in seine Zelle zurückgebracht hatte, soll er im Gefängniskrankenhaus den Beamten an den Hals gegriffen haben. Als der Fall vor Gericht verhandelt werden sollte, habe der Angeklagte beschlossen, den Beamten in einer Facebook-Nachricht mit dem Tode zu bedrohen, um die Aussage des Beamten vor Gericht zu verhindern.

Der JVA-Beamte sagte am heutigen Donnerstag trotzdem aus und bestätigte im Großen und Ganzen das, was in der Anklageschrift steht. Während seiner Aussage im Landgericht wurde der Beamte von vier Polizisten in Zivil abgeschirmt. Weitere Beamte wurden im Gerichtssaal zum Schutz postiert. In seiner Aussage berichtete der JVA-Beamte noch, er sei mehrmals von einem Auto ohne Nummernschild verfolgt worden. Der Fahrer dieses Wagens habe ihn bedroht.

Der Angeklagte wurde 2012 vom Landgericht Kaiserslautern zu einer Haftstrafe von zwölf Jahren wegen Totschlags verurteilt.

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