Nach Kinderporno-Verdacht! Auch Bistum Trier beurlaubt Mann mit sofortiger Wirkung

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Symbolbild

TRIER. Das Bistum Trier hat einen Diakon mit Zivilberuf mit sofortiger Wirkung beurlaubt. Grund ist, dass gegen den Mann ein staatliches Ermittlungsverfahren eingeleitet wurde wegen des Verdachts einer strafbaren Handlung nach § 184b StGB (Verbreitung, Erwerb und Besitz kinderpornographischer Schriften).

Zwar bezieht sich der Vorwurf nicht auf das Tätigkeitsfeld des Mannes als Diakon, und dem Bistum sind in Bezug auf diese Tätigkeit auch keine Vorwürfe bekannt. Dennoch sieht sich das Bistum gemäß der „Leitlinien für den Umgang mit sexuellem Missbrauch Minderjähriger und erwachsener Schutzbefohlener durch Kleriker, Ordensangehörige und andere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Bereich der Deutschen Bischofskonferenz“ aus präventiven Gründen zu der Beurlaubung verpflichtet.

Der Mann, der im zivilen Beruf im Klinikum Mutterhaus arbeitete, habe das Klinikum selbst über ein Ermittlungsverfahren der Staatsanwaltschaft informiert, woraufhin das Arbeitsverhältnis beendet wurde.
Auch ein kirchenrechtliches Voruntersuchungsverfahren ist nun eingeleitet.

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