Warmer und sonnenscheinreicher Winter in Rheinland-Pfalz

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Foto: dpa-Archiv

OFFENBACH/REGION TRIER. Der zu Ende gehende Winter war für die Menschen in Rheinland-Pfalz mild und vor allem hell. Wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) in Offenbach am Mittwoch mitteilte, schien im Land im Schnitt 220 Stunden die Sonne und damit deutlich häufiger als sonst. Der vieljährige Durchschnittswert des offiziellen Vergleichszeitraums von 1961 bis 1990 liege bei 152 Stunden.

Die vergangenen drei Monate lagen entsprechend mit ihrem Mittelwert um 68 Stunden darüber.

Wärmer war es auch: Die Durchschnittstemperatur lag in Rheinland-Pfalz mit 3,1 Grad rund 0,9 Grad über dem vieljährigen Mittel. Nach der Dürreperiode im vergangenen Sommer brachte im Winter reichlich Niederschlag Erleichterung für die Natur. Statt des Durchschnittswerts von 200 Litern pro Quadratmeter fielen im Land im vergangenen Winter fast 250 Liter Niederschlag pro Quadratmeter.

Rheinland-Pfalz liegt damit voll im Deutschlandtrend: Auch bundesweit waren der Dezember, Januar und Februar milder, niederschlagsreicher und sonniger als sonst. Eines sei an der Winterbilanz auffällig, sagte DWD-Wetterforscher Gerhard Lux: Der fast vergangene Februar sei seit April 2018 der elfte Monat in Folge, in dem die Sonnenscheindauer deutlich über dem vieljährigen Schnitt gelegen habe. Hochgerechnet auf das Monatsende werde der Monat als sonnenscheinreichster Februar seit Beginn der Aufzeichnungen 1951 in die Wettergeschichte eingehen. Die DWD-Bilanz basiert auf einer ersten Auswertung von Ergebnissen der deutschlandweit rund 2000 Messstationen.

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