TRIER – Musik verbindet und bringt Menschen zusammen. Eine Eigenschaft, die unabhängig vom Genre besonders auf Live Musik zutrifft.
Hier kommt man aktiv zusammen, um zuzuhören und gemeinsam etwas zu erleben. Als Voraussetzung dafür braucht es Orte und Räume, an denen gespielt und aufgetreten werden kann. Eine neue Studie der GEMA im Auftrag des SZ-Instituts, einer Tochterfirma des Süddeutschen Verlags, untersuchte nun, wie lebendig die Live-Musik-Szene in deutschen Städten und Gemeinden ist und welche sich als „Städte der Musik 2026“ qualifizieren. Als rheinland-pfälzischer Spitzenreiter belegte Trier im Ranking dabei deutschlandweit den zehnten Platz.
„Die Studie bestätigt, was wir schon ahnten: Trier ist eine pulsierende Kulturstadt“, freut sich Triers Kulturdezernent Markus Nöhl. „Platz 1 in Rheinland-Pfalz und bundesweit Platz 10 sind eine tolle Bestätigung, dass wir richtig liegen, Kunst und Kultur auf die Straßen und Plätze zu bringen. Damit beleben wir unsere schöne Innenstadt und ergänzen zu unserem einmaligen Weltkulturerbe auch lebendige Kulturformen. Deswegen sind so viele Triererinnen und Trierer und auch Gäste gerne in der Stadt.“
Die Platzierung ergibt sich aus dem von der GEMA entwickelten „City Music Culture Score“, der sich aus fünf gleichwertigen Teilindikatoren zusammensetzt. Neben dem Indikator „Aktivität“, der die Anzahl der Musikveranstaltungen in Bezug zur Bevölkerungszahl misst, ist auch die „Reichweite“ entscheidend. Hierbei wird die Zahl der Besucher von Live-Veranstaltungen pro Einwohner betrachtet. Ebenfalls berücksichtigt wird die Anzahl der Kulturorte pro Einwohner, an denen mindestens eine Musikveranstaltung im betrachteten Jahr stattgefunden hat. Schließlich floss auch das Trendverhalten, das die Entwicklung der Veranstaltungsaktivität im festgelegten Zeitraum misst, in die Bewertung mit ein. Die Datenbasis bildeten GEMA-Lizenzmeldungen für Live-Musikveranstaltungen, Veranstaltungs- und Besucherdaten, Informationen zur Vielfalt von Musikwerken und Veranstaltungsorten sowie kommunale Strukturmerkmale wie Einwohnerzahlen.
Insgesamt wurden 10.779 Städte und Gemeinden begutachtet. Den ersten Platz belegt Köln mit 100 Punkten. Trier erreicht einen Gesamtscore von 77,41 Punkten. Es schneiden jedoch nicht nur Metropolen und Großstädte gut ab: Die Platzierung der kleineren Gemeinden zeigt, dass musikalische Attraktivität größenunabhängig ist.
Mehr Infos: https://www.sueddeutsche.de/advertorial/sz-institut/musik-stadt-2026/


















