Mutter der kleinen Bianka wieder auf freiem Fuß

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Luxemburg. Im Juli 2015 erregte der Fall des Verschwindens der kleinen Bianka Bisdorff in Luxemburg und in der Region großes Aufsehen. Nach über einem Jahr wurde das Baby immer noch nicht gefunden. Die Mutter, die bisher in Untersuchungshaft saß, wurde jetzt unter Auflagen wieder freigelassen.

Im Juli letzten Jahres meldete die Mutter ihr ein Monate altes Baby als verschwunden. Weiter äußerte sich die Mutter nicht zum Verschwinden des Säuglings. Nachdem Zeugen die Mutter mit dem Baby in der Nähe des Linger/Petinger Weihers in Luxemburg gesehen hatten, suchten Hundertschaften vergeblich nach dem Kind. Auch der Einsatz einer deutschen Such-Hundestaffel und das Abpumpen des Weihers brachten keinen Erfolg bei der Suche. Bis heute fehlt von der kleinen Bianka jede Spur.

Gegen die Mutter, die bereits das Sorgerecht für die Geschwister der kleinen Bianka verloren hatte, wurde damals ein Haftbefehl erlassen und die Mutter saß deshalb seit Juli 2015 in Untersuchungshaft.

Nun kam die Mutter gegen Erlass von strengen Auflagen der Luxemburger Staatsanwaltschaft wieder auf „vorläufig freien Fuß“. Wie die Justiz in Luxemburg mitteilte, gäbe es keinen Anlass zur Untersuchungshaft mehr, da die Gefahren von Flucht, Beweisverschleierung oder weiterer Straftaten nicht mehr erfüllt seien.

Die Mutter der vermissten Bianka, die weiterhin Hauptverdächtige in dem Fall bleibt, muss den Luxemburger Gerichten für alle Verfahrenshandlungen zur Verfügung stehen. Der Gerichtstermin für eine Verhandlung steht allerdings noch nicht fest.

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