Nach Grab-Schändungen – Staatsanwaltschaft setzt Belohnung aus

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TRIER. Nachdem in der Nacht zum Mittwoch, 10. August, eine Vielzahl von Grabsteinen und Graburnen auf dem Trierer Hauptfriedhof mit Farbe besprüht worden sind, sucht die Polizei dringend weitere Zeugen. Die Staatsanwaltschaft Trier und ein Betroffener haben nun eine Belohnung von jeweils 1.000 Euro ausgesetzt.

Gegen 7.30 Uhr am Morgen des 10. August stellten Mitarbeiter des Grünflächenamtes die teils massiven Sachbeschädigungen an 30 Grabsteinen und vier Gräber-Urnen fest. Beamte der Polizeiinspektion Trier informierten die betroffenen Angehörigen über die Vorfälle. Nach Zeugenangaben halten sich nach Schließung des Friedhofs um 21 Uhr regelmäßig Jugendlichen und Heranwachsende auf dem Gelände auf, die als mögliche Zeugen in Betracht kommen. Auch eine vierköpfige Personengruppe wird von den Ermittlern als Zeugen gesucht. Sie soll sich am Tatabend auf dem Friedhof aufgehalten haben und könnte wichtige Hinweise geben. Bei den vier Personen handelt es sich um drei Männer und eine Frau im Alter von etwa 20 Jahren. Sie sollen normale Figuren haben und von mitteleuropäischem Aussehen gewesen sein. Die Frau trug ihre blonden Haare zu einem Pferdeschwanz.

Für Hinweise, die zur Aufklärung der Tat sowie zur Täterermittlung führen, hat die zuständige Staatsanwaltschaft Trier nun eine Belohnung in Höhe von 1.000 Euro ausgesetzt. Auch ein Betroffener hat eine Belohnung in Höhe von 1.000 Euro ausgesetzt. Über die Zuerkennung und ggf. Verteilung der Belohnung an Berechtigte wird unter Ausschluss des Rechtsweges entschieden. Die Belohnung ist ausschließlich für Privatpersonen und nicht für Beamtinnen oder Beamte bestimmt, zu deren Berufspflichten die Verfolgung von Straftaten gehört. Ebenfalls ausgeschlossen sind unmittelbar durch die Tat geschädigte Personen.

Hinweise werden erbeten an die Polizeiinspektion in Trier – Telefon: 0651/9779-3200.

1 KOMMENTAR

  1. ein guter Ansatz – die Prämie könnte höher sein , damit sich auch Erfolg einstellt . Nachts streunen die kleinen frustrierten ´´Ratten ´´ durch die Stadt – fühlen sich als Held , die Mutprobe geschafft , haben es der spießigen Sch….gesellschaft mal richtig gezeigt , haben ihre Initialen an die Wand ´´gepinkelt ´´oder fühlen sich als Künstler
    -wie urban — wie erbärmlich ! Schäden in 6stlligen Summen in der Stadt – Schmierereien überall , Basilika Vorplatz , die Mauern im Palastgarten , Häuser ,Wände….nichts ist ihnen ´´ heilig´´ . Mit schrecken denkt man schon an das wohl irgendwann renovierte ExHaus – nach 3 Tagen sieht es wieder aus wie in der Bronx – Geld ade ! Also mehr Videoeinsatz und weit höhere Strafen .

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